Universitätsprofessor Friedrich Franek erhielt höchste Auszeichnung im Fachgebiet Tribologie
ST. PÖLTEN/WIEN. Der St. Pöltner Universitäts-Professor Friedrich Franek erhielt Ende März in Wien die Tribologie-Goldmedaille 2016, die weltweit höchste Auszeichnung im Fachgebiet Tribologie, der Wissenschaft von Reibung und Verschleiß. Franek ist damit der erste österreichische Wissenschaftler, dem diese Ehrung zuteil wurde.

Beschlossen wurde die Verleihung der Tribologie-Goldmedaille 2016 vom Auswahlkomitee des Tribology Trusts bei der Institution of Mechanical Engineers in London. Medaille und Urkunde wurden am 28. März im Rahmen einer Feier vom Britischen Botschafter Leigh Turner in seiner Residenz in Wien überreicht.
30 Jahre an der Spitze der Österreichischen Tribologische Gesellschaft
Friedrich Franek wurde 1949 in St. Pölten geboren, maturierte 1968 am Realgymnasium St. Pölten und absolvierte an der Technischen Universität Wien die Ausbildung zum „akademischen Maschinenbau-Ingenieur“. Seit über 44 Jahren wirkt er – mittlerweile im Ruhestand – als Universitätslehrer mit dem Schwerpunkt Feinwerktechnik / Tribologie an der TU Wien. Seit über 30 Jahren steht er an der Spitze der Österreichischen Tribologische Gesellschaft, der einschlägig fachwissenschaftlichen Vereinigung in Österreich. Franek, gestaltete ab 2002 als Gesellschafter, Geschäftsführer und bis vor kurzem auch Wissenschaftlicher Leiter den Aufbau und Ausbau des Österreichischen Kompetenzzentrums für Tribologie (AC2T research GmbH) in Wiener Neustadt maßgeblich mit.
Engagement für Fachhochschule
Als gebürtiger und nach wie vor wohnhafter St. Pöltner engagierte sich Friedrich Franek in der Zeit der Planung des Regierungsviertels als Sprecher des NÖ Landeshauptstadt-Bürgerkomitees. Er ist seit Beginn in die Aktivitäten um die Errichtung und Führung einer Fachhochschule St. Pölten eingebunden – einige Zeit auch als Obmann-Stellvertreter des „Fachhochschul-Vereins“ sowie als Leiter und Mitglied von Entwicklungsteams für FH-Studiengänge und nunmehr seit vielen Jahren als Mitglied des Vereinsvorstandes. Die Arbeit von Prof. Franek wurde unter anderem durch das Bundesland Niederösterreich durch den Wissenschaftspreis (2012) sowie das Große Goldene Ehrenzeichen (2016) gewürdigt.


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