NÖ Karate-Leistungszentrum holt sechs Medaillen bei Shito Ryu Welt-Cup
ST. PÖLTEN. Das NÖ Karate-Leistungszentrum legte beim Shito Ryu Welt-Cup in Budaörs (Ungarn) ein Gold-Festival hin. In den Kata-Bewerben feierte man mit fünf Mal Gold und ein Mal Silber einen traumhaften Jahresabschluss.

„Ein traumhaftes Jahr mit Leistungssteigerungen, die die Herzen von Trainern und Funktionären höher schlagen lassen! Die Chancen für die Olympischen Spiele 2020 sind für uns ebenso intakt wie die Chancen für die Olympischen Jugend-Spiele 2018“, sagte Erhard Kellner, Präsident des Karatevereins Zen Tai Ryu Hak.
Den Goldregen in Budaörs eröffnete Christoph Scheuch (Union Mugendo) aus Pyhra, der in der U12-Kategorie vor Marcel Dömötör sowie Berczes Botond und Akos Harangozo gewinnen konnte. Die österreichische U14-Meisterin Isra Celo aus Neulengbach erreichte mit Siegen über Kata Baltas, Natalie Ben-David und Brigitta Vásárhelyi das Finale, wo sie Lokalmatadorin Lili Zay trotz sichtlich besserer Leistung unterlag. Der internationale Mattenchef wies das Kampfgericht in einer Nachbesprechung mit den Worten „Celo was excellent!“ auf diese Fehlentscheidung hin.
Schwester Funda Celo (U16) erreichte nach Freilos mit glatten 5:0 Siegen über Annabella Kujbus und Lili Zay, die sich auch in dieser Kategorie versuchte, den Endkampf, den die SLZ/HASL-Athletin mit einem 3:2 über Vanda Toth für sich entschied. Genauso glatt lief es für SLZ/BORGL-Gymnasiastin Patricia Bahledova, die mit Siegen über Vanda Toth, Barbara Almasi und Csenge Fabian die U18-Kategorie gewann. Den vierten Sieg schaffte das Kata-Team mit Funda Celo, Nadine Krämer und Verena Köfinger vor den ungarischen Mannschaften Justitia und Senshi.
Die Kata-Topleistung des Tages kam einmal mehr von der sich in Hochform befindenden WM-Fünften Kristin Wieninger, die die allgemeine Klasse für sich entscheiden konnte. „Erfreulicherweise kamen die Kampfrichter aus vielen verschiedenen Nationen, wodurch der Objektivität eher entsprochen wurde als bei den internationalen ungarischen Meisterschaften“, sagte die SLZ/BORGL-Athletin. Bereits im Semifinale war es zu einer Revanche für die Niederlage bei den Hungarian Open im Oktober gegen die ungarische Meisterin Laura Sterck gekommen, die diesmal keine Chance hatte und der Siegerehrung fern blieb.


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