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Leserartikel Werner Pelz, 19.03.2015 21:00

  1 / 5   Vbgm. Matthias Adl und StR Ulrike Nesslinger bei der Pressekonferenz im Cafe Wellenstein. Daneben StR Peter Krammer. Foto: Pelz
„Acht Jahre wird am Domplatz bereits archäologisch gearbeitet“, zählt St. Pöltens Vizebürgermeister Matthias Adl (VP) zusammen, „das ist eindeutig zu lange und kann auch schneller gehen“. Die Botschaft des schwarzen Frontmannes ist an das Stadtoberhaupt, Matthias Stadler, gerichtet. Dieser plant die Arbeiten im Jahre 2018 zu finanlisieren. „Das ist für uns so nicht tragbar und schadet der Innenstadt – der innerstädtischen Wirtschaft, den Innenstadt-Besuchern und den Bewohnern der Innenstadt. Wir wollen, dass die Grabungsmannschaft aufgestockt wird, die reservierten Budgetmittel vorgezogen werden.“    VP startet UnterschriftenlisteMit einem Schichtbetrieb an sechs Tagen pro Woche könne man die Grabungsarbeiten beschleunigen und bis 2016 zu Ende bringen, so Adl in einem Pressegespräch im Café Wellenstein in der Wiener Straße, dies würden ähnliche Ausgrabungen in anderen Städten beweisen. Nun will man eine Unterschriftenaktion starten um Tempo in die Grabungsarbeiten zu bringen. 2.500 Unterzeichner setzen sich die Stadt-Schwarzen als realistisches Ziel. Außerdem verlangt die VP vom Bürgermeister „endlich“ einen Gestaltungsplan für den Domplatz vorzulegen.      „Sorgenkind Linzerstraße“    Ähnlich schleppend wie die Domplatz-Grabungen gestalte sich auch die Revitalisierung der Linzerstraße, wo etliche Geschäftslokale leer stehen und ein Belebung für diesen Teil der Innenstadt notwendig sei. „Wir fordern SPÖ-Bürgermeister Stadler auf, seinen Fokus nach den Gemeinderatswahlen im Land wieder auf St. Pölten zu richten. Er ist als Stadtoberhaupt am Zug in Gespräche mit den Hausbesitzern einzutreten und entsprechende Konzepte zu suchen. Für diese kann es dann auch entsprechende Mittel aus dem Stadtbudget geben“, formuliert Adl. Von einer „lebendigen Linzerstraße“ profitiere die ganze Innenstadt. „Vielleicht braucht es weniger Verkaufsflächen als vielmehr Büroflächen oder Wohnraum. Hier gilt es Scheuklappen abzulegen und mutig an die Arbeit zu gehen“, meint Adl forsch. Der richtige Mix aus Arbeiten, Wohnen und Leben in der Innenstadt seien Garanten für Lebensqualität aus.    Musikalische Innenstadt In Tezcan Soylus neuem Café Wellenstein hat neben Adl auch Stadträtin Ulrike Nesslinger Platz genommen. Sie will mit der achten Auflage ihrer „Musikalischen Innenstadt“ an 21 Freitag-Abenden wieder „Leben in die Stadt bringen“, wie sie erklärt. Darüber hinaus gebe es mit der „Musikalischen Kinderstadt“ an zwei Terminen und der „Klassik in der Stadt“ an insgesamt fünf Samstagen auch eine Erweiterung des musikalischen Angebots, so Nesslinger.   SP-Groll aus dem Rathaus zu Adls Vorwürfen hier lesen      

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