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Leserartikel Werner Pelz, 19.03.2015 22:00

SP-Vizebürgermeister Franz Gunacker springt für seinen Chef, Bürgermeister Stadler, in die Bresche. Foto: Pelz
Der Forderung von Vizebürgermeister Adl (VP) an Bürgermeister Stadler (SP), die archäolgoischen Grabungsarbeiten am Domplatz zu beschleunigen (siehe Artikel), folgte umgehend der Groll aus dem Rathaus auf den Fuß. Für Stadler springt sein Vize Franz Gunacker in die Bresche, der in einer Aussendung mit dem Titel „Die VP-Domplatzlüge“ meint: Es sind inzwischen beinahe alle verfügbaren, fachlich qualifizierten AnthropologInnen der Medizinischen Universität Wien mit den Domplatzfunden beschäftigt.“ Eine Aufstockung dieses Personals sei „gar nicht möglich“. Und wenn, dann nur „unter massiven Teuerungen“. Außerdem sei die Infrastruktur dafür nicht ausgelegt. Einschulungen zusätzlicher Arbeitskräfte würden zudem mehrere Monate dauern.     Weiteres Ausgrabungspersonal am Domplatz könnten daher „nicht ohne entsprechende Vergrößerung des Grabungsfeldes“ durchgeführt werden. Dies wiederum bedeute: „Wenn nun nach VP-Vorschlag alle ausstehenden Arbeiten vorgezogen würden, könnte bis 2016 kein Markt am Domplatz stattfinden und auch die Zufahrt (sowie etwa auch der Abtransport der Funde) und Nutzung als Parkplatz wäre nicht mehr möglich“, so die Argumentation der SP-Spitze.   Außerdem seien die archäologischen Untersuchungen Bundesvorschrift und könnten rechtlich nicht umgangen werden. In St. Pölten werde ohnedies „nur das Mindestmaß durchgeführt“. Und: „Jede(r) – allen voran der Bürgermeister – möchte, dass die Arbeiten so schnell wie möglich abgeschlossen werden“, wird über die Haltung des Stadtoberhauptes informiert.

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