5,7 Mio Euro: Neubaumaßnahmen sollen Innenstadt entlasten
ST. PÖLTEN. Wer vom östlichen St. Pöltner Umfeld in die Landeshauptstadt kommt, soll es in Zukunft leichter haben. Dafür wurden jüngst mit einem Spatenstich für eine neue Traisenbrücke und die dazugehörige Kerntangente am Ende der Willi-Gruber-Straße die symbolischen Weichen gelegt. Für eine große Zeremonie blieb allerdings keine Zeit, da der unfreundliche Nieselregen die anwesenden Politiker innerhalb von zwei Minuten vertrieben hatte.

„Mit der Kerntangente Nord wird der äußere Ring um die St. Pöltner Innenstadt geschlossen. Dieser äußere Ring soll das Zentrum über den Schulring, den Schießstattring, Praterstraße, Daniel-Gran-Straße, Eybnerstraße und Rennbahnstraße umschließen und mit einer neuen Traisenbrücke südlich der bestehenden Eisenbahnbrücke die Verbindung nach Wagram bringen“, lautet die Erklärung aus der medialen Rathausstube. In Wagram werde die Kerntangente in die B 1 einmünden. Man rechne mit einem Verkaufsaufkommen von etwa 11.500 Fahrzeugen.
165 Meter lang
Die Sechsfeldbrücke mit einem Flusspfeiler und gestaffelten Feldweiten, mit Stützweiten zwischen 18 und 31 m, einer Gesamtlänge von 165 m und einer Breite von 14 m wird von der oberösterreichischen Firma Habau errichtet. Im Bereich des westlichen Widerlagers der Brücke ist eine Lärmschutzwand vorgesehen, beginnend ca. 50 m vor der Brücke und endet ca. in Brückenmitte (Gesamtlänge rd. 125 m, Höhe 1,5 – 2,5 m). Die gesamte Projektlänge beträgt ca. 800 m. Die Gesamtbaukosten von 5,7 Millionen Euro teilen sich Stadt und Land. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende Jänner 2017 geplant.
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