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ST. PÖLTEN/NÖ/WIEN. Durch die Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs in Wien sollten die meisten überregionalen Schnellzüge genau diesen als Endbahnhof ansteuern und nicht wie bisher den Westbahnhof. Die Pendler die über den neuen NÖ-Knoten Tullnerfeld (etwa aus dem Weinviertel, wie Stockerau und Hollabrunn kommende) nach Wien wollten, liefen Gefahr, weniger im Bahnhof Tullnerfeld haltende Züge zur Verfügung zu haben. Daher sollten dies 20 neue regionale Verbindungen ausgleichen, die der Verkehrsverbund Ost Region (VOR) bei der ÖBB bestellte.

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Die private „Westbahn“ sah sich damit im Nachteil, denn sie wollte ebenfalls anbieten und verlangte eine Ausschreibung der zu vergebenden Aufträge durch den VOR, da damit auch der Verkehrsdienstvertrag neu zu verhandeln sei. Die Causa wanderte vor Gericht und sämtliche neuen Zugangebote der ÖBB durften nicht umgesetzt werden, womit das Pendlerleben in der Ostregion massiv eingeschränkt worden wäre. Nun sprach das Verwaltungsgericht Wien ein Urteil, wonach die ÖBB ihre Dienstleistungen doch anbieten könnten.

Damit wird für Pendler auf der Inneren Westbahnstrecke Wien Westbahnhof – Neulengbach – St. Pölten das Ziel, ein einheitliches, leicht merkbares Taktsystem mit Verdichtungen und optimalen Anbindungen, umgesetzt werden.

„Zwischen Amstetten, St. Pölten, Tullnerfeld und Wien Westbahnhof fahren künftig tagsüber in den Pendlerzeiten stündlich schnelle REX200-Züge. Damit haben Pendler zusätzlich zu den Intercity- und Railjet-Zügen ab/bis Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof auch ein ideales Angebot ab/bis Wien Westbahnhof. Ein weiterer Vorteil: In St. Pölten können Fahrgäste der schnellen REX200-Züge optimal auf die ÖBB Railjets umsteigen, um etwa weiter nach Linz, Salzburg oder Deutschland und die Schweiz zu reisen“, erklärt ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif.

Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts steht fest, dass es neben dem ÖBB-Fernverkehrsangebot über Wien Meidling zum Wiener Hauptbahnhof auch die schnellen REX200-Züge zum/vom Westbahnhof stündlich in den Pendlerzeiten geben wird.

Pressekonferenz von ÖBB und Land NÖ

Video von der Pressekonferenz


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