Ab Sonntag wird St. Pölten zu neuer Drehscheibe im Bahnverkehr
ST. PÖLTEN/AMSTETTEN/TULLN/WIEN. Ab 13. Dezember tritt der neue Fahrplan der ÖBB in Kraft. Damit wird auch St. Pölten zu einer Verkehrsdrehscheibe Österreichs und der neue Hauptbahnhof in Wien, der den Westbahnhof als zentrale Zugsanfahrtsstelle ablöst, zum wichtigsten Knotenpunkt der Bahn.

Zwischen Amstetten, St. Pölten, Tullnerfeld und Wien Westbahnhof fahren künftig tagsüber in den Pendlerzeiten stündlich schnelle REX200-Züge. „Damit haben Pendler zusätzlich zu den Intercity- und Railjet-Zügen ab/bis Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof auch ein ideales Angebot ab/bis Wien Westbahnhof“, heißt es seitens Christopher Seif, dem Pressesprecher der ÖBB. In St. Pölten könnten Fahrgäste der schnellen REX200-Züge solcherart zeitnah auf die ÖBB Railjets umsteigen, um etwa weiter nach Linz, Salzburg oder Deutschland und die Schweiz zu reisen.
Mit der Bahn zum Flughafen
Von St. Pölten aus wird es nun zweimal pro Stunde eine Direktverbindung zum Flughafen Wien mit einer Fahrtzeit von etwa 55 Minuten geben. Damit wird tagsüber eine fast stündliche Anbindung auch von St. Valentin, Amstetten und dem Bahnhof Tullnerfeld mit Intercitys an den Flughafen Wien möglich.
Der Fahrplan soll auf seiner neuen Taktung noch attraktiver für Pendler sein, versprichen die öffentlichen Verkehrsdienstleister.
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