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Der NÖ Weiterbildungsscheck wurde besonders für geringqualifizierte Arbeitnehmer, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind, entwickelt. Sie sollen dazu motiviert werden, Weiterbildung anzunehmen, um im Arbeitsmarkt zu bleiben oder sich an ihrem Arbeitsplatz weiter entwickeln zu können. 

Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit einem Arbeitnehmer in der Lehrwerkstätte im Zentrum für Technologie und Design . Foto: Thomas Lettner

„Geringqualifizierten Arbeitnehmern sollen Perspektiven und die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, gegeben werden. Denn wir wissen, wenn diese Menschen ihre Arbeit verlieren, bleiben sie länger in der Arbeitslosigkeit beziehungsweise in der Mindestsicherung oder geraten in die Armutsfalle. Das wollen wir verhindern“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Eine große Rolle spielt dabei die Bildungsberatung NÖ. Die Berater kümmern sich um die Arbeitnehmer, gehen mit ihnen Kursangebote durch und erstellen professionelle Bildungskonzepte, die zu dem jeweiligen Arbeitnehmer passen. Die Kurse werden mit maximal 90 Prozent der Kurskosten beziehungsweise maximal 3000 Euro gefördert. Zur Abrechnung der Kosten wurden Verträge mit 70 Institutionen, die im Weiterbildungssektor tätig sind, wie beispielsweise das WIFI, die Volksshochschule oder das BFI, abgeschlossen. 2016 und 2017 sollen mindestens 1000 Arbeitnehmer unterstützt werden. Der NÖ Weiterbildungsscheck, für den ein Budget von 2 Millionen Euro zur Verfügung steht, wird zu 50 Prozent aus Landesmitteln und zu 50 Prozent aus dem ESF-Fonds finanziert. 


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