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SANKT PÖLTEN. Landesrätin Barbara Schwarz und Landesrat Stephan Pernkopf gaben den Startschuss zur Energy-Future-Tour, bei der zwölf Studenten und junge Fachkräfte auf einer zwölftägigen Reise durch alle sieben Gebiete der Europaregion Donau-Moldau touren und eine Vision für deren Energiezukunft entwickeln.

Energy Future Tour Startschuss (v. li.): Energie-Landesrat Stephan Pernkopf (l.) und Landesrätin Barbara Schwarz mit den Tourteilnehmern Pia Hengge (Deutschland, Niederbayern), Tina Tran (Oberösterreich) und Jan Sika (Tschechien, Pilsen). Foto: NLK Reinberger

Zu Jahresbeginn hat Niederösterreich den Vorsitz in der Europaregion Donau-Modau (EDM) übernommen. Nun sollen über einen intensiven Austausch von Know-how und Erfahrung konkrete Kooperationsprojekte angestoßen werden. Die Energie- und Umweltagentur NÖ leitet die Wissensplattform Energie.

„Internationalen Wissenstransfer fördern“

„Wir wollen den Vorsitz und die Energy-Future-Tour nutzen, um den internationalen Wissenstransfer zu fördern und die Schwerpunkte Niederösterreichs – Bildung, Jugend, Energie - in der Europaregion Donau-Moldau zu stärken“, so Landesrätin Barbara Schwarz. Dass Niederösterreich die Wissensplattform Energie übernommen hat, liegt für Energie-Landesrat Stephan Pernkopf auf der Hand: „Niederösterreich hat mit der Energiewende begonnen, als noch reihenweise ergebnislose Klimakonferenzen abgehalten wurden. Wir decken unseren Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien und geben gerne unser Wissen an unsere Freunde in Deutschland und Tschechien weiter, wie der Schritt weg von Atomstrom und fossilen Energieträgern gelingen kann.“

Besichtigungen & Austausch

Im Rahmen der zwölftägigen Reise besuchen die Teilnehmer alle sieben EDM-Regionen, besichtigen dabei Betriebe und Forschungseinrichtungen und tauschen sich mit Experten aus. Die Energie- und Umweltagentur NÖ wird als Leiterin der Wissensplattform Energie die internationale Delegation bei der Energy Future Tour anführen: „Mit dieser gemeinsamen Initiative wird die Europaregion Donau-Moldau konkret erlebbar und zeigt sich aus junger Perspektive. Alle Regionen sind mit ihren Energie-Highlights aktiver Teil des Projekts“, so Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie-und Umweltagentur NÖ. In Niederösterreich führt die Reise zum Atomkraftwerk Zwentendorf, nach Kamegg ins Kamptal zur Firma Hofstätter und zum Windkraftanlagenhersteller WEB nach Pfaffenschlag. Die weiteren Fixpunkte sind unter anderem eine Eisspeicheranlage in Regensburg, ein Wasserkraftwerk in Dalešice und die Forschungsstätte von Fronius in Wels.

Europaregion Donau Moldau

Die Europaregion Donau-Moldau ist eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft der sieben Partnerregionen Oberösterreich, Niederösterreich mit dem Most- und Waldviertel, Niederbayern und der Landkreis Altötting, Oberpfalz, Pilsen, Südböhmen und Vysočina. Sie dient dem Ausbau der Zusammenarbeit zum Wohl der dort lebenden Menschen, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region und zur Umsetzung des europäischen Gedankens.

Ziel der Wissensplattform Energie ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Netzwerks zur Stärkung der Kooperation von Akteuren aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz.


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