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Am Alpenbahnhof werden knapp 15 Millionen Euro investiert

Leserartikel Philipp Hebenstreit, 07.02.2017 13:42

ST. PÖLTEN. Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) und NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl stellten heute das neue Projekt „Betriebsstätte Alpenbahnhof“ vor. Um 14,7 Millionen Euro wird dort neu gebaut.

Foto: NÖVOG
Foto: NÖVOG

„Der Alpenbahnhof und die darauf liegenden Gebäude sind durch die vielen Jahrzehnte ihres Bestehens gezeichnet und stark sanierungsbedürftig. Durch ein weiteres Abwarten wäre ein sicherer Betrieb nicht mehr zu gewährleisten. Darum haben wir uns für einen Neubau, der auch wirtschaftlich sinnvoll ist, entschieden. Das Investitionsvolumen für die Umsetzung des gesamten Projekts wird 14,7 Millionen Euro betragen. Wie jedes größere Infrastrukturprojekt kurbelt diese Investition auch die Wirtschaft an und generiert rund 200 Arbeitsplätze“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Am Alpenbahnhof St. Pölten befinden sich derzeit Betriebsgebäude, Werkstätten und ein Personalgebäude der Mariazellerbahn, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Zudem befinden sich die Gebäude in einem sanierungsbedürften Zustand bei zugleich hohen Betriebskosten. Neben einer neuen Werkstätte werden auch Verschubmöglichkeiten, eine Waschanlage und eine Lackiererei gebaut. Darüber hinaus zieht die NÖVOG ihre bisher drei über die Stadt verstreuten Büroräumlichkeiten am Alpenbahnhof zusammen. Dadurch können die teuren Einmietungen in der Stadt künftig vermieden werden, was zu zusätzlichen Kostenspareffekten führt.

„Mit dem Neubau des Alpenbahnhofs ergreifen wir zudem die Chance die Zersplitterung der aktuellen Verwaltungsgebäude aufzuheben und unsere Büros unter einem Dach zu vereinen wodurch interne Arbeitsläufe effizienter gestaltet werden. Die Bauverhandlungen haben wir erfolgreich abgeschlossen, somit steht dem Baubeginn  im Frühjahr 2017 nichts mehr im Weg“, betont Stindl abschließend.

Die Geschichte der Mariazellerbahn begann vor über 100 Jahren und so sind die dazugehörigen Gebäude, allem voran der Alpenbahnhof in St. Pölten mittlerweile in die Jahre gekommen. „Mit der Übernahme der Bahn durch die NÖVOG im Jahr 2010 war uns bewusst, dass wir bei der Mariazellerbahn umfassend sanieren und modernisieren müssen“, erklärt NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl.

Angefangen von neuen Zügen über den neuen Betriebsbahnhof in Laubenbachmühle, ein neues Zugleitsystem und die komplette Streckensanierung, bis hin zu Brückenneubauten wurde die Mariazellerbahn fit gemacht. Das resultierte im Besucherrekord zur Landesausstellung 2015 mit mehr als 610.000 Fahrgästen. „Dieser Fahrgastrekord hat gezeigt, dass sich unsere Investitionen gelohnt haben. In den vergangen sieben Jahren haben wir über 150 Millionen Euro in die Mariazellerbahn investiert“, so Wilfing weiter.


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