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ST. PÖLTEN. Um jungen Unternehmensgründern bestmögliche Rahmenbedingungen zu geben und neue, innovative Geschäftsmodelle nachhaltig weiterzuentwickeln, wurde in der Gemeinderatssitzung Ende Jänner eine Förderung für Startups beschlossen.

(v.l.) Die Startup-Botschafter Hannes Baumgartner und Daniel Ratzinger, Bürgermeister Matthias Stadler, Startup-Koordinatorin Melanie Ruff, FH-Prokurist Hannes Raffaseder und Startup-Gründer Martin Wagner von "Nekonata" bei der Präsentation der Startup-Förderung. Foto: Josef Vorlaufer

Die Stadt St. Pölten fördert Innovation, Unternehmertum und Startups mit einem Zuschuss von 100.000 Euro jährlich. Die Unterstützung wurde für die nächsten fünf Jahre beschlossen, bedeutet jedoch nicht, dass die 100.000 auf verschiedene Startups verteilt werden. Finanziert wird damit viel mehr ein Expertenpool, der den Gründern beratend zur Seite steht. Das Konzept ist vorerst für die Dauer von fünf Jahren ausgelegt und wird regelmäßig evaluiert.

Startups ziehen kreative Talente an

„Innovation und Unternehmertum sowie junge Startups haben eine große und noch weiter wachsende Bedeutung für die Standortentwicklung. Sie bringen nicht nur neue Arbeitsplätze, sondern können Standorte vor allem auch dadurch stärken, dass sie kreative, meist sehr gut ausgebildete Talente anziehen, neue innovative Ideen ermöglichen und die Wirtschaft am Standort stärken“, erklärt Hannes Raffaseder, Prokurist der FH St. Pölten, der mit seinem Team das Konzept zur Förderung von Innovation, Unternehmertum und Startups am Standort St. Pölten erarbeitet hat.

Direkte Ansprechpartner

Mit Melanie Ruff, die selbst Startup-Gründerin und an der FH St. Pölten für Innovation und Entrepreneurship zuständig ist, gibt es künftig eine eigene Startup-Koordinatorin als direkte Ansprechperson für alle Stakeholder und Interessierten. Zwei Startup-Botschafter werden außerdem an der Entwicklung und Positionierung der Stadt St. Pölten als Startup-Standort mitarbeiten und die intensive persönliche Vernetzung der Gründerszene fördern.

Erfahrene Startup-Botschafter

Als erste Startup-Botschafter für die Dauer von zwei Jahren wurden Hannes Baumgartner (Geschäftsführer Startup Naos) und Daniel Ratzinger (Co-Gründer nitelife.at und partyszene.at) ernannt, die beide über das notwendige Knowhow, sehr gute Kontakte zur Startup-Szene und die erforderliche Verankerung in St. Pölten verfügen. In Zukunft geplant sind ein Startup-Stipendium, ein Startup-Preis sowie die Etablierung direkter Förderung.


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