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VP-Stadtrat Markus Krempl-Spörk fordert Querungsmöglichkeiten bei Kremser Bahntrasse

Thomas Lettner, 13.08.2018 14:10

ST. PÖLTEN. Um das Naherholungsgebiet am Viehofnersee zu erreichen, würden laut VP-Stadtrat Markus Krempl-Spörk viele Anrainer zu Fuß die Kremser Bahntrasse überqueren. Dabei käme es zu gefährlichen Situationen an inoffiziellen Kreuzungspunkten, die noch dazu immer stärker frequentiert werden.

  1 / 2   Stadtrat Markus Krempl-Spörk hält die Überquerungen der Kremser Bahntrasse für sehr gefährlich. Hinweisschilder sind ihm nicht ausreichend. Foto: ÖVP St. Pölten

Züge müssten die Querenden mit Pfeifen auf deren Herannahen aufmerksam machen. „Leider gibt es entlang der Strecke nur einen Bahnübergang am nördlichen Ende des Stadtteils beim Bahnhof Viehofen mit langen Wartezeiten“, meint Krempl-Spörk. Der Stadtrat schlägt vor, die gefährlichen Bahnquerungen durch Investitionen in Übergangsmöglichkeiten zu entschärfen. Gemeinsam mit Bürgern habe man sich bereits an die zuständige Stelle des Magistrats gewandt, diese wolle das Problem aber allein mit Hinweisschildern lösen.

Umweg muss in Kauf genommen werden

Aufgrund der geltenden Bestimmung im Eisenbahnrecht halten die Experten im Magistrat die Absicht, hier eine legale Querungsmöglichkeit zu bekommen, für völlig chancenlos. Es gäbe relativ nahe in der Schärfstraße und am Bahnhof Viehofen eine Querungsmöglichkeit. Derzeit würden viele bestehende Eisenbahnkreuzungen aufgelassen werden (zum Beispiel von den ÖBB auf der Leobersdorfer Bahn Richtung Süden oder von der NÖVOG auf der Mariazellerbahn), weil dies sicherer sei. Daher müsse man zur eigenen Sicherheit einen Umweg in Kauf nehmen. Außerdem müsse ein Zug bei Bahnübergängen die Geschwindigkeit deutlich reduzieren, was zur Verlängerung der Fahrzeit führe. Daher sei es aus Gründen der Sicherheit besser, auf die Gefahren und das bestehende Verbot hinzuweisen als einen völlig unwahrscheinlichen Bahnübergang zu fordern. Die Stadt St. Pölten habe in Zusammenhang mit der Eisenbahn auch keine Funktion als Behörde.


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