Überfüllte Parkplätze - Studie soll Entscheidung über Grüne Zone rund um das Universitätsklinikum St. Pölten bringen
ST. PÖLTEN. In der Sitzung des Gemeinderates am 24. September soll ein Verkehrsplanungsbüro mit einer Studie über die Einführung einer Grünen Zone rund um das Universitätsklinikum St. Pölten beauftragt werden.

Seit geraumer Zeit herrscht ein enormer Parkdruck rund um das Universitätsklinikum St. Pölten. Die Anrainer haben zuletzt wiederholt beim Magistrat interveniert und eine Lösung des Parkplatzproblems gefordert. Nachdem nun die Eröffnung der Tiefgarage unter dem neuen Universitätsklinikum keine merkbare Verbesserung gebracht hat, soll nun die Möglichkeit der Errichtung einer Grünen Zone rund um das Universitätsklinikum St. Pölten durch ein Verkehrsplanungsbüro genau geprüft werden.
Anrainer werden befragt
Die Grüne Zone ist ein geeignetes und vielfach bewährtes Steuerungselement, um den Parkdruck in den Zielbereichen zu verringern und für die Anrainern eine leistbare Abstellmöglichkeit für die Fahrzeuge zu schaffen. Eine weitere positive Auswirkung ist die Verlagerung des Verkehrs einerseits auf das zu Fuß gehen und das Rad fahren, soweit das möglich ist, und andererseits auf den öffentlichen Nahverkehr. „Kommt die Studie zu entsprechenden Ergebnissen und entscheidet sich die Mehrheit der Anrainer für eine Grüne Zone, werden wir diese einführen. Sind die Anrainer mehrheitlich dagegen, kommt die Grüne Zone nicht“, betont Bürgermeister Matthias Stadler.
Bedienstete können Parkplatz mieten
Viele pendelnde Krankenhausmitarbeiter stellen ihre Fahrzeuge derzeit in den Straßenzügen rund um das Universitätsklinikum kostenlos ab. Hier wurden bereits im Vorfeld Gespräche mit den Verantwortlichen geführt und für den Fall der Einführung einer Grünen Zone eine Lösung gesucht. Für die Bediensteten besteht die Möglichkeit sich einen klinikumseigenen überdachten Parkplatz im Car Park-Dirtl um circa 30 Euro im Monat zu mieten.


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