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ST. THOMAS AM BLASENSTEIN. Denkt man an den Ort, so denkt man fast gleichzeitig auch an die Bucklwehluckn und die gotische Wahlfahrtskirche, mit der man in der gleichen Sekunde den „luftg´selchten Pfarrer“ verbindet. Im August soll er nach den notwendigen Restaurierungsarbeiten in den Ort zurückkehren.

Im August kehrt die Mumie zurück. Foto: Josef Gusenbauer
Im August kehrt die Mumie zurück. Foto: Josef Gusenbauer

Denn die Feuchtigkeit setzte der Mumie in den vergangenen Jahren zu und so trat vermehrt Schimmelbefall auf. Daher befindet sich der „luftg“selchte Pfarrer“ seit dem Winter in der Obhut des Rechtsmediziners Oliver Peschel aus München. Dieser ist auch Konservierungsbeauftrager für den „Ötzi“ im Südtiroler Archäologiemuseum. Mittlerweile ist die Mumie zwar schon fertig restauriert, aber die baulichen Maßnahmen in der Kirche benötigen noch etwas Zeit. Daher wird er erst ab August wieder zu besichtigen sein.

Besonderes Kulturgut

Durch die Restaurierung wird der Pfarre und dem Tourismusverband ein wichtiges Kulturgut und eine große Touristenattraktion in der Region weiterhin erhalten bleiben. Durch einen Kreuzgang oberhalb der Kirche gelangt man in die Gruftkammer des Ortes. Beim „luftg´selchten Pfarrer“ soll es sich um den ehemaligen Chorherrn und Pfarrvikar Franz Xaverius Sydler de Rosenegg handeln. Im Zuge einer Führung erhält man Hintergrundinfos über die Mumie.


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