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ST. VALENTIN. Alissa (5) ist ein wahrer Sonnenschein. Bis sie 18 Monate alt war, entwickelte sich das kleine Mädchen wie jedes andere Kind auch. Dann begann sich alles zu ändern. Mama Melissa Baumann (27) aus St. Valentin erzählt über die Entwicklung ihrer Tochter zur Autistin.

Melissa Baumann und ihr Sonnenschein Alissa
Melissa Baumann und ihr Sonnenschein Alissa

„Bei Alissa zeigten sich massive Veränderungen in ihrem Wesen und in ihrer Verhaltensweise. Sie zeigte keinerlei Reaktion mehr, wenn man sie ansprach, auf ihren Namen reagierte sie nicht mehr und vermied jeglichen Körperkontakt“, erzählt Melissa und weiter: „Die Wörter, die sie bis dato gelernt hatte, wie ,Mama“, ,Papa“, ,trinken“, ,hamham“ und ,da“, sprach sie nicht mehr. Sie zeigte auch keinerlei Interesse an Kommunikation und an Sachen, die man ihr zeigte.“Als sich an dem Verhalten ihrer kleinen Tochter nichts änderte, suchte Melissa Hilfe bei einem Kinderpsychologen. „Dieser verwies mich an das Ambulatorium Amstetten, da er eine Vermutung hatte, was mit Alissa los sei. Nach zahlreichen Untersuchungen im Ambulatorium und Ergotherapien bekamen wir damals dann die Diagnosen: Wahrnehmungsstörung und generalisierter Entwicklungsrückstand von etwa eineinhalb bis zwei Jahren.“ Ein Jahr später fing Alissa wieder an zu reden, sprach aber, bis sie vier Jahre alt war, nur Zwei-Wort-Sätze. „Letztes Jahr hatten wir dann die Untersuchung zur Überprüfung Autismus und haben es jetzt schriftlich. Alissa hat frühkindlichen Autismus“, so die alleinerziehende Mutter.

Therapien helfen im Alltag

Autismus ist nicht heilbar, man kann nur versuchen, den Betroffenen im Alltag zu unterstützen. Eine große Hilfe sind für Alissa und ihre Mutter die Therapien. Sie lernt dort, mit ihren Ticks umzugehen, lernt wie man auf andere Menschen zugeht und Gefühle zeigt. So gibt es etwa die „TEACCH“-Methode. Die Abkürzung steht für „Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children“ oder auf Deutsch: „Behandlung und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher Weise kommunikationsbehinderter Kinder“. Es wird autistischen Menschen ermöglicht, trotz ihrer Behinderung ein Höchstmaß an Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erreichen, um so besser an der Gesellschaft teilhaben zu können.Da die Therapien für Autisten sehr teuer sind und von der Gebietskrankenkasse nicht unterstützt werden, möchte Tips mit der Aktion Glücksstern der jungen Familie helfen.

Spendenkonto:

Bank: Raiffeisenbank

IBAN: AT 653203300040103301

BIC: RLNWATWWASC

Verwendungszweck: „Aktion Glücksstern“


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