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ST. VALENTIN. Vor heimischer Kulisse konnten die Volleyball-Damen des ATSV St. Valentin am Wochenende endlich die Leistung abrufen, die sie drei Mal pro Woche im Training zeigen.

Foto: ATSV St. Valentin
Foto: ATSV St. Valentin

Im ersten Spiel gegen Tabellenführer ASKÖ Steg Linz legten die VCV-Girls mächtig los, führten bereits 10:3, 21:15 und 22:18, konnten aber den ersten Satz nicht nach Hause spielen und mussten sich mit 23:25 den routinierten Linzerinnen beugen. Auch die beiden Folgesätze gingen mit jeweils 25:19 an die Damen aus Linz, obwohl die Heimischen prächtigen Einsatz zeigten.

Luxusproblem

Einsatz und Siegeswillen prägte auch das Spiel des VCV-Teams gegen die Union Neuhofen. Wie aus der Pistole geschossen starten die Valentinerinnen im ersten Satz und überließen den Gästen lediglich 13 Punkte. Durch die ständige Führung im zweiten und dritten Abschnitt brachte das Trainerduo Bauer/Baumgartner alle elf Spielerinnen zum Einsatz. „Wir haben ein Luxusproblem“, erzählt Coach Bauer, „wir verfügen über einen Kader von 14 Spielerinnen, die alle das gleiche Niveau aufweisen. Da alle Damen auch im Training an einem Strang ziehen und sich voll ausgeben, ist es gar nicht so leicht, immer eine gerechte Aufstellung in der Meisterschaft zu finden. Diesmal fehlten verletzungsbedingt drei Spielerinnen.“

Die nächsten Spiele

Übrigens, in der Hinrunde hatte man gegen Steg klar mit 0:3 und gegen Neuhofen mit 1:3 verloren. Die Valentiner Damen steigen erst am 12. Jänner wieder in die Meisterschaft ein und treffen in Pregarten auf die Hausherrinnen und auf die Spielgemeinschaft Eberstalzell/Kirchham. Einen Tag später verteidigt das U17-Team in Bad Zell die Tabellenführung gegen Bad Zell und VBC Steyr.

Sieg der Herren

Auch die Herrenmannschaft konnte an diesem Wochenende in Altenberg gegen die Hausherren einen wichtigen Sieg einfahren. Schwierigkeiten in der Annahme und der Feldverteidigung sorgten vorerst für Unsicherheit im Spiel der Niederösterreicher. Doch Kampfgeist und Einsatz drehten das Spiel zugunsten der Mostviertler. In der Tabelle steht man unter acht Teams auf dem sicheren vierten Platz.


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