St. Veiter steht an der Spitze des Freistädter Roten Kreuzes
ST. VEIT/FREISTADT. „Corona!“ – Gerald Roth braucht nicht lange zu überlegen, was ihn als neuen Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes und Bezirksrettungskommandant in Freistadt bisher am meisten beschäftigt hat. Anfang Juli hat der St. Veiter offiziell die Nachfolge von Charles Pickering angetreten.

Schon in der Einarbeitungszeit in den vergangenen Monaten hat das Corona-Virus Gerald Roth die meiste Arbeit beschert. Es galt, das Corona-Drive-In und die Arbeit der mobilen Abnahme-Teams zu etablieren. „Mittlerweile hat sich alles mit beruflichen und freiwilligen Mitarbeitern gut eingespielt“, freut sich der „Neue“ an der Spitze des Freistädter Roten Kreuzes, der mit seiner Frau und zwei Kindern in St. Veit wohnt.
Von UU nach Freistadt
Seit 2001 steht Gerald Roth beruflich in Diensten des Roten Kreuzes. 2009 übernahm er die Bezirksgeschäftsleitung von Urfahr-Umgebung. „Ich organisiere gerne und mag es, neue Strukturen umzusetzen – daher hat mich die Bezirksgeschäftsleitung von Freistadt gereizt“, sagt er. Nachdem der St. Veiter ab März seine Arbeitszeit zwischen Urfahr-Umgebung und Freistadt aufgeteilt hat, ist er seit Anfang Juli ausschließlich für den Bezirk Freistadt zuständig.
Auf Erfahrung aufbauen
Das Rüstzeug für seine Führungsfunktion hat Gerald Roth in den elf Jahren in Urfahr-Umgebung von der Pike auf mitbekommen. „Ich habe zum Beispiel beim Hochwasser 2013, bei der Flüchtlingskrise 2015 oder bei der Schneekatastrophe 2019 viel für künftige Einsätze gelernt. Darauf kann ich aufbauen.“
Das Rote Kreuz sieht er als Dienstleister für die Bevölkerung und als Unterstützer für die Gemeinden. Die Mission: „Mithelfen, dass das Leid, das es da und dort gibt, weniger wird.“ Und das tut er nicht nur beruflich im Bezirk Freistadt, sondern auch in seiner Freizeit – als leidenschaftlicher Rettungssanitäter an seiner Heimatdienststelle St. Veit.


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