Gemeinde St. Wolfgang hilft, wo es geht

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 07.07.2019 13:57 Uhr

ST. WOLFGANG. In der Wolfgangsee-Gemeinde schreitet man mit guten Vorsätzen und spürbaren Taten voran. Bürgermeister Franz Eisl im Tips-Interview mit Redakteur Thomas Leitner.

Tips: Welche Schwerpunkte sind zurzeit in St. Wolfgang wichtig?

Eisl: Wohnen wird immer teurer. Hier müssen wir eingreifen und leistbaren Wohnraum schaffen. Das tun wir mit Nachdruck. Wir haben 14 Baugründe gesichert und werden im kommenden Jahr mit dem Bau von 12 Mietwohnungen beginnen. Diese Objekte gibt„s nur für Einheimische.

Tips: St. Wolfgang hat auch eine sehr starke Landwirtschaft, was tut sich da?

Eisl: Derzeit haben die Bauern sehr große Schäden durch die Engerlinge. Die Sanierung kostet nicht nur Zeit, sondern auch sehr viel Geld. Unsere Bauern brauchen dabei Unterstützung und die Gemeinde hat rasch Hilfsgelder freigemacht. Diese werden wir sehr unbürokratisch auszahlen.

Tips: Wegen der Sicherheits­lage in vielen Teilen der Welt machen viele Gäste lieber Urlaub in Österreich, spürt das auch der Wolfgangsee?

Eisl: Ja – die schöne Gegend, die tolle Qualität der heimischen Betriebe und natürlich das gute Gefühl, in einer sicheren Gegend Urlaub zu machen, sprechen für uns. Deshalb investieren wir auch in unsere Sicherheitseinrichtungen und unterstützen die ehrenamtlichen Helfer. Zwei neue Feuerwehrdepots und ein großzügiger Ausbau unserer Rettungszentrale sind schon umgesetzt, neue Fahrzeuge beschlossen. Sehr wichtig ist auch die Bergrettung, denn manche Gäste unterschätzen die Herausforderungen in den Bergen.

Tips: Wie geht“s bei der Gemeindesanierung voran, sind noch viele Altlasten zu beseitigen?

Eisl: Eigentlich möchte ich über die Vergangenheit nicht mehr viel reden. Für unsere Verwaltung waren die letzten Jahre nicht einfach. Aber mein Team im Gemeindeamt hat diese Aufgaben hervorragend erledigt. Früher als geplant konnte der Gemeinderat auch den „Sanierungsausschuss“ beenden. Mein Dank geht auch an die Bevölkerung – die Wolfgangerinnen und Wolfganger haben toll mit den Behörden zusammengearbeitet.

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