Luftkurort-Gütesiegel ist wichtig für St. Wolfgang

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Thomas Leitner Thomas Leitner, Tips Redaktion, 16.06.2020 12:22 Uhr

ST. WOLFGANG. Seit Mitte der 1960er-Jahre ist St. Wolfgang im Salzkammergut mit dem Prädikat „Luftkurort“ ausgezeichnet. Seit damals wurde jedes Jahrzehnt die Güte des Mikroklimas in der Wolfgangseegemeinde überprüft und ihre besondere Qualität bescheinigt.

Die Überprüfung erfolgt nach durchaus strengen Vorgaben des „OÖ Landesgesetzes für Heilvorkommen und Kurorte“. Für Luftkurorte gilt als Voraussetzung, dass das „gesundheitsförderndes Lokalklima“, die „günstige Sonnenscheindauer“ und nicht zuletzt die „rauch- und staubfreie Luft“ durch „den häufigen Aufenthalt im Freien“ die Gesundheit deutlich unterstützt wird. Für den Lebensraum und Tourismusstandort St. Wolfgang ist auch zukünftig wichtig, die hohe Klima-Qualität aufrechtzuerhalten. „Wir wollen nicht nur in einer schönen Landschaft leben, sondern auch gesunde und saubere Luft zum Atmen haben“, sagt Bürgermeister Franz Eisl, der auch zukünftig sehr darauf achten will, dass der Klimaschutz in St. Wolfgang ein wichtiges Thema bleibt. „Mit der regelmäßigen Prüfung unseres Klimas durch die “Luftkurorte-Kommission„ stellen wir sicher, dass unser Klima so gut bleibt, wie sich das Einheimische und Gäste erwarten“, legt sich der St. Wolfganger Bürgermeister fest.

Auch für die Wolfgangsee-Gäste ist die saubere Umwelt und das gute und gesundheitsfördernde Klima ein entscheidender Anreisegrund. „Wir beobachten immer mehr, dass es Qualitätssiegel wie die Bezeichnung “Luftkurort„ sind, die dem Gast bei seiner Urlaubsentscheidung helfen“, erläutert der St. Wolfganger Kurdirektor und WTG-Chef Hans Wieser. Alle zehn Jahre gibt der Kurverband gemeinsam mit der Marktgemeinde St. Wolfgang das „Luftkurort-Gutachten“ in Auftrag „Die Klimaschutz-Debatte wurde in St. Wolfgang schon sehr früh geführt und ist immer ganz klar für den Schutz unserer Luftqualität ausgegangen – das wollen wir auch in Zukunft so halten“, wollen Bürgermeister Eisl und Kurdirektor Wieser auch weiterhin an die 7.000 Euro für die Klimaschutz-Prüfungen und somit für gelebte Nachhaltigkeit aufwenden.

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