Gute alte Weihnachtsbeleuchtung (Leserbrief aus Steinakirchen am Forst)
STEINAKIRCHEN/FORST. Ewald Augsten aus Steinakirchen übt Kritik an der aktuellen Weihnachtsbeleuchtung.

„Leider musste ich in den vergangenen Tagen feststellen, dass wir in Steinakirchen wieder einmal eine neue Weihnachtsbeleuchtung bekommen haben. Das ist nach meiner Berechnung der fünfte Anlauf. Ganz am Anfang in den 80er Jahren wurde gemeinsam mit der Steinakirchner Wirtschaft ein Versuch gestartet, die erste Weihnachtsbeleuchtung zu installieren. Es wurden beleuchtete Girlanden über die Straßen montiert, die leider immer wieder dem Wind trotzten. Somit wurde nach einer neuen Lösung gesucht. Mit Versuch Nummer zwei, den Adventkränzen mit den roten Maschen, ist es gelungen, eine edle schlichte Lösung zu finden, die im Bezirk einzigartig war. Es wurden Patenschaften von Hausbesitzern übernommen, die sich die ganze Adventzeit über um „ihren“ Adventkranz kümmerten, wenn so manche Glühbirne kaputtging. Bei Versuch Nummer drei setzte man auf „American Style“. So wurden Plastikskulpturen seitlich bei den Laternen angebracht, die Gott sei Dank nicht lange Stand hielten. Bei Versuch Nummer vier wurde im Ort die Straßenbeleuchtung erneuert und an den schönen neuen Laternen wurden wieder die Adventkränze mit den roten Maschen montiert, die im Bezirk einzigartig waren. Doch Versuch Nummer fünf ist wieder eine Lösung nach dem Motto „Ich will und kann nicht“. So stehen vereinzelt beleuchtete Christbäume herum, wie in vielen anderen Orten auch. Ich persönlich glaube noch ans Christkind, das uns hoffentlich wieder die gute alte Weihnachtsbeleuchtung mit den Adventkränzen und ihren roten Maschen zurückbringt, die im Bezirk einzigartig war.“
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