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STEINBACH/OÖ. 60 Prozent aller Europäer können die Milchstraße nicht mehr sehen – die Auswirkungen von Lichtverschmutzung sind drastisch. Steinbach ist im Zuge einer Initiative des Umweltressorts eine von fünf Mustergemeinden.

Heribert Kaineder (Abteilung Umweltschutz des Landes OÖ), Umwelt-Landesrat Rudi Anschober, Fritz Gusenleiter (Leiter des Biologiezentrums Linz) und Thomas Posch (Institut für Astronomie, Universität Wien) stellten die Ergebnisse der Langzeitmessung sowie Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung vor. Foto: Land OÖ/Schaffner

„Besseres Licht“ ist das Credo einer Initiative des OÖ. Umweltressorts, die nach der Schaffung eines landesweiten Lichtmessnetzes nun die erste Langzeitmessung zur Verfügung hat – eine Studie von Thomas Posch, Universität Wien. Das Ergebnis: Oberösterreich verfügt noch über einige Gebiete, in denen der Nachthimmel naturbelassen ist. Der Gesamttrend ist stabil, jetzt gehe es um eine echte Trendwende.

Bewusstseinsbildung und Förderungen

Für den Schutz betreibt das Land Bewusstseinsbildung (etwa durch den Leitfaden „Besseres Licht“, der nun federführend bundesweit aufgelegt werden soll), fördert Energieberatungen für Unternehmen und auch Mustergemeinden, die optimale Beleuchtungskonzepte umsetzen.

Neue Straßenbeleuchtung

Eine von fünf solcher Mustergemeinden ist Steinbach am Attersee. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Land OÖ sollen diese Gemeinden die Beleuchtungszukunft veranschaulichen. Mit größtmöglicher Rücksicht auf Gesundheit, Tier- und Pflanzenwelt werden Straßen-,Objekt- und Werbebeleuchtung abgeschirmt, warmweiß und energieeffizient betrieben.

Der Gemeinderatsbeschluss für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Steinbach soll im Dezember fallen, die Fertigstellung ist für Sommer 2018 geplant.


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