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STEINERKIRCHEN AN DER TRAUN. Der Grundsatzbeschluss für das geplante Kompetenzzentrum ist mit den Stimmen von VP und SP gefallen. Für Bürgermeister Thomas Steinerberger (VP) ist es ein Jahrhundertprojekt, die FP sieht einen Jahrhundertfehler.

An dieser Stelle soll ein Neubau entstehen. Foto: Tips
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Standort des Kompetenzzentrums ist das derzeitige Gemeindeamt. In einem Neubau werden die Amtsräume mit dem Standesamtsverband, die Feuerwehr Steinerkirchen, der Sozialmedizinische Betreuungsring und das Jugend-Rot-Kreuz untergebracht werden. Generalübernehmer ist die OÖ. Wohnbau. Es läuft ein Architektenwettbewerb, voraussichtlich Ende Februar 2019 wird das Siegerprojekt präsentiert. „Sowohl Amtshaus als auch Feuerwehrhaus sind in die Jahre gekommen. Mit einem Neubau auf Gemeindegrund könnte man viele Synergien nutzen – nur einmalige Ausschreibungs- und Baukosten, einiges könnte gemeinsam genützt werden“, sieht Bürgermeister Thomas Steinerberger viele Vorteile: „Der ganze Marktplatz könnte neu gestaltet werden“. Außerdem würde das Projekt mit 64 Prozent vom Land gefördert. Während des Baus kann das Gemeindeamt in die Raiffeisenbank ziehen, die wiederum im Gebäude des neuen Spar-Marktes einziehen wird. Außerdem seien der Pendlerparkplatz und die Bushaltestelle garantiert und die Finanzierung gesichert. Eine Sanierung wurde von Experten als nicht ökonomisch erachtet.

FP ist dagegen

Die FP sieht in dem Projekt einen „Jahrhundertfehler“. In einer Aussendung fordert sie die Bürger auf, ihre Meinung zu äußern. „Die sichere Bushaltestelle und der Pendlerparkplatz mit Rundumfahrt müssen dem Prestigeprojekt weichen. Zumindest der unverzichtbare Pendlerparkplatz muss an anderer Stelle kostspielig neu errichtet werden“, heißt es in der FP-Aussendung. Die Freiheitlichen befürchten außerdem Gebührenerhöhungen und fordern ein „Zurück an den Start“. Man schlägt vor, das Zeughaus auf einer Wiese des Stiftes Kremsmünster neu zu bauen. Allerdings wäre dieser Grund aber nur auf 99 Jahre zu pachten.

Feuerwehr braucht neues Haus

Von dem politischen Hin und Her hält Johann Leithenmair, Kommandant der Feuerwehr Steinerkirchen, wenig. Seine Feuerwehr braucht einfach nur ein adäquates Zeughaus, nicht mehr und nicht weniger. Außerdem würden die Detailpläne ja erst in einigen Wochen vorgestellt. Das bestehende FF-Haus ist zu klein und entspricht nicht mehr dem Stand der Technik, die Stellfläche vor den Toren ist viel zu klein für moderne Einsatzfahrzeuge, erklärt Leithenmair.


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