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STEINHAUS/WELS/LINZ/GRIESKIRCHEN. Am 29. November wäre Franz Stelzhamer 215 Jahre alt geworden. Zu diesem Jubiläum hat sich Hans Gessl etwas einfallen lassen. Mit einem für das Brucknerhaus ganz neuen Konzept das Konzerthaus zu bespielen. Zu sehen sind dann auch die Lyrik-Clips von Andi Nelweg.

Andi Nelweg (l.) und Hans Gessl haben vor Jahren Stelzhamer-Clips gedreht.
Andi Nelweg (l.) und Hans Gessl haben vor Jahren Stelzhamer-Clips gedreht.

Seit 40 Jahren beschäftigt sich der als „Wetterhans“ bekannte Grieskirchner Hans Gessl mit dem Innviertler Dichter. Franz Stelzhamer ist als Textdichter der Landeshymne bekannt, darüber hinaus kennen aber nur die besonders Interssierten sein Werk. Dabei hat der 1874 Verstorbene über 2000 Werke verfasst, vom einfachen Vier-Zeiler bis zur großen Novelle.

Lyrik-Clips werden gezeigt

Zur geplanten Veranstaltung am Sonntag, 5. November im Linzer Brucknerhaus werden auch einige der Clips wieder gezeigt, die Gessl mit dem Steinhauser Kameramann und Cutter Andi Nelweg produziert hat. Diese Lyrik-Videoclips hat man bereits vor 15 Jahren gedreht, etwas, was es in dieser Form nachher aber kaum mehr gegeben hat.

Der Abend wird aus mehreren Gründen etwas Besonderes: zum Beispiel weil der Eingangsbereich, die Lichtfoyers und die Freitreppen bespielt werden. Außerdem werden die Künstler mitten im Publikum, statt auf der Bühne, auftreten. Die Gäste werden zu einem Stelzhamer-Lyrik-Walking eingeladen und gehen tatsächlich sieben Szenen lang mit. Zu erleben sind dann Auszüge aus dem Schaffen des Dichters. Neben dem Stelzhamer-Originalinterpreten Martin Moser, der Schauspielerin Elisabeth Gessl und Hans Gessl selbst wird auch die Welserin Simone Zaunmair auftreten. Mit einer Partnerin wird sie zwei hochdeutsche Balladen von Stelzhamer (auch die hat es gegeben) präsentieren. Dazwischen sind die Clips von Nelweg zu sehen.

Glasfront als Bühnenbild

Beginnen wird die Veranstaltung um 16 Uhr (Karten gibt es direkt im Brucknerhaus). Spannend wird die Umsetzung des Lichtkonzeptes, denn eine typische Theateratmosphäre wird es nicht geben. Im großen Foyer wird der Blick auf die Donau das Bühnenbild bieten.

Wer sich für die Videoclips interessiert, der muss nicht bis zum 5. November warten und sich auch nicht mit der dort gezeigten Auswahl begnügen. Seit 21. Oktober wird jeden Samstag ein Clip auf Nelwegs Homepage www.livedabei.tv.


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