Feuerwehr verhinderte Umweltverschmutzung
ST. ULRICH. Fahren bis es nicht mehr geht war wohl das Motto eines Tanklastwagenfahrers, der 5.000 Liter Heizöl zu einer Lieferadresse bringen wollte. Er blieb mit seinem Fahrzeug in gefährlicher Lage hängen.

In den Mittagsstunden des 20. Juni wurde der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr Steyr von den Kameraden aus St. Ulrich zu einer Lkw-Bergung in den Hummelweg alarmiert. Ein Vier-Achs-Tankwagen wollte rund 5.000l Heizöl zu einer Lieferadresse in St. Ulrich zustellen. Der Fahrer folgte dabei blind seinem Navigationsgerät und fuhr bis es nicht mehr ging. Auf dem sehr schmalen Verbindungsweg, welcher durch ein Verkehrszeichen „Allgemeines Fahrverbot“ beschildert ist, kam der Lkw in gefährlicher Schräglage an einem Abhang zum Stehen.
Viele helfende Hände
Umgehend wurde vom Technischen Zug mit dem Kranfahrzeug, dem schweren Rüstfahrzeug und dem Wechselladefahrzeug mit dem Abrollbehälter Kran ausgerückt. Um die nötige Standfläche für das Kranfahrzeug zu schaffen, wurde ein lokaler Unternehmer mit einem Radbagger an die Einsatzstelle beordert. Um den großen Höhenunterschied für die talseitige Abstützung zu kompensieren, musste improvisiert werden. Von einem Aschacher Unternehmer wurden acht Stück sogenannte Betonlego-Steine, mit dem zweiten Wechselladefahrzeug des Technischen Zug an die Einsatzstelle transportiert. Nach dem Aufrüsten des Schwerkrans wurde mit der Bergung begonnen.
Lieferung kommt noch an
Mittels Einbauseilwinde des schweren Rüstfahrzeuges wurde der Lkw im doppelten Zug vorne angeschlagen. Zusätzlich wurden Felgenanschlagmittel angebracht um den Tankwagen mit dem Kranfahrzeuges hinten anzuheben und mit den Heck wieder auf die Straße zu stellen. Ohne Beschädigung am Fahrzeug konnte der Fahrer seinen Lieferauftrag auf der richtigen Zufahrtsstraße erfüllen.


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