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STEYR-LAND. Ein brennendes Auto gab den Rettungskräften am Dienstagabend Rätsel auf. Weil keine Insassen anzutreffen waren, begann man mit Drohne, Hundestaffel, Polizei und Feuerwehr eine groß angelegte Suche.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Steyr-Land lieh am Dienstagabend (8. November) das Auto seines Vaters um zwei Freunde (14 und 15 Jahre alt) zu treffen. Als das Trio mit dem Wagen unterwegs war, begann es im Bereich der Sicherungen zu rauchen und schließlich zu brennen. Das Auto wurde in eine Hauszufahrt gelenkt. Die Burschen verließen das Auto und den Brandort, eine Schachtel mit Pillen und Rauchutensilien warfen sie ins Gebüsch.

Suche nach Insassen

Der brennende Pkw wurde von den alarmierten Feuerwehren gelöscht. Aufgrund der unklaren Sachlage, den fehlenden Insassen und Zeugenaussagen, wurden zur Suche der eventuell verletzten Personen eine Drohne, Hundestaffel, weitere Polizeistreifen und Kräfte der Feuerwehren hinzugezogen. Die Suche verlief jedoch erfolglos. Durch den Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer konnte der Sachverhalt aufgeklärt werden. Die drei Burschen suchten mit ihren Eltern aufgrund von Kopfschmerzen und Übelkeit das Steyrer Krankenhaus auf. Bei der Befragung bei der Polizei gaben die Jugendlichen zunächst an, dass der 15-Jährige gefahren sei, später gestand der 17-Jährige, dass er das Auto gelenkt hatte. Als dieses zu brennen begann, gerieten sie in Panik und liefen weg.


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