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STEYR/REICHRAMING. Astrid Miglar präsentiert ihr Krimi-Debüt „Natternkopf“ am Dienstag, 28. September, um 20 Uhr im Steyrer Kulturzentrum Akku.

Reichramingerin Astrid Miglar lässt in ihrem Heimatort ermitteln. (Foto: Julia Zeitlhofer)
Reichramingerin Astrid Miglar lässt in ihrem Heimatort ermitteln. (Foto: Julia Zeitlhofer)

Miglar ist in Reichraming zuhause und hat für ihren ersten Roman nicht lange nach einem Schauplatz gesucht: In der ansonsten so friedlichen Ennstal-Gemeinde geht's auf einmal mörderisch zu. Gleich drei Leichen stören die sommerliche Idylle im Naturparadies: Da wäre einmal eine schöne Wasserleiche, die zu Lebzeiten das hiesige Nackt-Yoga-Seminar besuchte. Ein Bauer, in dessen Brust eine Sense steckt. Und ein Mann, dem offenbar sein zu lautes Mundwerk zum tödlichen Verhängnis wurde. Wie soll Hauptkommissar Georg Hammerschmied da den Überblick behalten? Außerdem würde er sich viel lieber mit seiner neuen Angebeteten Maria beschäftigen, als mit einer Serie an Leichen.

Spuren gibt es viele, Erkenntnisse weniger. Dafür Motive und Gelegenheiten, wohin man schaut. Irgendwie hat beinahe jeder Bewohner irgendein Geheimnis ... Notgedrungen nimmt Hammerschmied die Fährte auf, um schnellstens für Ruhe zu sorgen – vor allem für seine eigene ...

Mit ermittlerischem Spürsinn, bester Ortskenntnis und einer kräftigen Portion schwarzem Humor lässt Astrid Miglar ihre Leser hinter die beschauliche Kulisse der Nationalpark-Gemeinde Reichraming blicken. Die Geschichte ist mit viel Lokalkolorit gespickt, selbstverständlich aber frei erfunden. Das gilt auch für die handelnden Personen. „Natternkopf“, so der Titel des Debüt-Krimis, erscheint im Servus Verlag.


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