"Der Weg der Freiheit": Lesungen über Flucht
STEYR. Ronny Kokert und Klaus Oppitz gastieren auf Einladung des Vereins Literaturschiff am Mittwoch, 6. Oktober, um 19.30 Uhr im Kulturhaus Röda.

Der Wiener Ronny Kokert unterrichtet Kampfkunst für junge Kriegsflüchtlinge, die in ständiger Angst leben. Was der ehemalige Weltmeister im Taekwondo 2016 als Projekt „Freedom Fighters“ startete, ist die herausforderndste Aufgabe seines Lebens. Das gemeinsame Training konfrontiert Schüler sowie Lehrer mit Rückschlägen, Wut und Scheitern. Kokert lehrt die Geflüchteten das Kämpfen, um nicht mehr kämpfen zu müssen. In seinem Buch „Der Weg der Freiheit“ zeichnet Kokert herzerwärmend ehrlich nach, wie steinig, beglückend und lehrreich die gemeinsame Reise ist, die seine Schüler vom Flüchtlingslager bis zu Weltmeistertiteln führt – und ihn selbst in die Hölle von Moria. 2020 schleuste Kokert ein Video aus dem Flüchtlingslager, um die Zustände dort aufzuzeigen.
Klaus Oppitz ist Autor, Werbetexter und Regisseur. Mit „Auswandertag“ (2014) schrieb er einen Roman über eine österreichische Familie, die aus einem Land flieht, in dem es zwar keine Ausländer, dafür allerdings auch keine Arbeit und keinen Wohlstand mehr gibt. Die Familie will deshalb in das Land, in dem anscheinend Milch und Honig fließen – in die Türkei ...
Nach den Buchvorstellungen werden die beiden Autoren eine Podiumsdiskussion führen.
VVK: 8 Euro (Oeticket), AK: 12 Euro


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