Dienstag 28. Mai 2024
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STEYR. Das Publikum begibt sich am Freitag, 26. April, wieder von einem Lese-Tatort zum nächsten: Kriminalistische Lauschplätze sind die Buchhandlung Ennsthaler, die Stadtbibliothek und das Kulturzentrum Akku.

Tatjana Kruse (Foto: Jürgen Weller)
photo_library Tatjana Kruse (Foto: Jürgen Weller)

Den Anfang macht um 19 Uhr die Schriftstellerin Fanny Svoboda alias Andrea A. Walter mit ihrer Lesung aus dem neuen Roman „Marillenknödelmord“ bei Ennsthaler. Um 20 Uhr geht es in der Bücherei an der Steyrer Bahnhofstraße mit Helmut Scharners „Mostviertler Kaiserin“ weiter. Den Abschluss bildet um 21 Uhr die Autorin Tatjana Kruse mit ihrem „Tagebuch einer Wasserleiche aus dem Canale Grande“ im AKKU.

Kartenvorverkauf nur in der Buchhandlung Ennsthaler

„Marillenknödelmord“

Ein vergifteter Marillenknödel wird dem allseits verhassten Obstbauern Berti zum tödlichen Verhängnis. Blöd nur, dass die Polizei den Falschen verhaftet. Das ruft den erfolglosen Krimiautor Horvath auf den Plan, denn im Ermitteln kennt er sich aus – zumindest in der Theorie. Zusammen mit seiner Freundin und einem durchgeknallten Guru macht er sich in dem kleinen Wachauer Dorf auf die Suche nach dem wahren Täter – und wirbelt dabei mächtig Staub auf.

Fanny Svoboda, mit bürgerlichem Namen Andrea A. Walter, wurde 1980 in Melk geboren. Sie lebte in Krems und in München. 2011 zog die ausgebildete Sozialpädagogin mit ihrer Familie zurück in die Wachau. Inspiriert von der Landschaft und den Menschen schreibt sie regional angesiedelte Kriminalromane und Psychothriller.

„Mostviertler Kaiserin“

Skikaiserin Simone Schnell wird nach einer Modenschau im Garten der Schallaburg tot aufgefunden – erdrosselt mit einer Dirndlschürze. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere hatte die berühmte Sportlerin mit zwei Jugendfreundinnen ein modernes Trachtenlabel gegründet. Rasch rückt die Modekonkurrenz ins Visier der Ermittlungen, doch auch ehemalige Teamkollegen und Familienmitglieder neideten der jungen Frau den Erfolg. Der Fall ist von höchster Brisanz. Als ein zweiter Mord geschieht, geraten Major Brandner und Inspektorin Lindner gehörig unter Druck.

Helmut Scharner wurde 1975 in Ybbsitz geboren. Er arbeitet als Sales Manager für den größten österreichischen Stahlkonzern. Beruflich wie privat reist er viel um die Welt, doch sein Dreh- und Angelpunkt ist das Mostviertel. Scharner hat bereits mehrere Kriminalromane geschrieben, die in seiner Heimat verankert sind.

„Tagebuch einer Wasserleiche aus dem Canale Grande“

Astrid findet heraus, dass ihr Partner sie betrügt, darum will sie ihren Herzschmerz in Venedig kurieren. Doch statt romantischem Dolce Vita findet sie in der Stadt der Gondeln und Kanäle vor allem eines: Hitze. Und Leichen. Denn die „Familie“ ihres Gastgebers handelt mit weit mehr als nur mit Dogenköpfen aus Gips. Entführungsversuche, Verfolgungsjagden in Motorbooten, Schläger und Schmuggler: Dadurch wird Astrid zwar von ihren privaten Kümmernissen abgelenkt. Aber wird sie diese Abenteuer auch überleben?

Tatjana Kruse, geboren 1960 in Schwäbisch Hall, schreibt seit dem Jahr 2000 Kriminalromane. Sie gehört zu den beliebtesten Krimiautorinnen im deutschsprachigen Raum und wurde mehrfach ausgezeichnet. Besonders mit ihren Krimis rund um den stickenden Ex-Kommissar Seifferheld und die schillernde Operndiva Pauline Miller hat sie sich den Titel „Queen of Krimödie“ erarbeitet.


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