Pilgerziel Jerusalem: Erinnerungsschau im Stiftsmuseum Garsten
GARSTEN. Das Stiftsmuseum Garsten widmet eine neue Sonderausstellung dem Heiligen Land und den oberösterreichischen Pilgerzügen nach Jerusalem.

Zwei Ausstellungsräume können ab 19. Juni im ehemaligen Kloster besichtigt werden. Im Mittelpunkt der Schau steht eine seltene kolorierte Karte des Heiligen Landes von Justus Danckerts aus der Zeit um 1700. Das Werk lag lange im Archiv des Museums. Nach einer Restaurierung zeigt das Museum die Karte erstmals öffentlich. Ergänzend warten Karten und Landschaftsbilder vom späten Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert.
Pilgerboom ins Heilige Land
Ein weiterer Teil blickt auf die einst so begehrten Pilgerfahrten aus Oberösterreich in das heutige Israel zurück. Ab 1900 reisten auf Initiative von Bischof Franz Maria Doppelbauer Hunderte Gläubige ins Heilige Land. Historische Ansichten Jerusalems, Pilgerandenken, Fotografien aus der Region Steyr sowie Namenslisten der Reisenden ergänzen die Schau.
Experte spricht bei Eröffnung
Die Sonderausstellung eröffnet am Freitag, 19. Juni, um 19 Uhr mit einem Vortrag von Nikolaus Schobesberger von der Österreichischen Nationalbibliothek in der Losensteinerkapelle der Pfarrkirche Garsten. Danach läuft die Schau bis Ende März 2027 und kann gemeinsam mit der Dauerausstellung des Stiftsmuseums besucht werden.


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