Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Als Juden, Muslime und Christen miteinander kooperierten: Die neue Ausstellung im Museum Arbeitswelt über Zivilcourage während des Bosnienkriegs eröffnet am Freitag, 13. März, um 19 Uhr mit prominenten Gästen.

Die neue Sonderausstellung im MAW zeigt starke Bilder.**Fotos: Edward Serotta
  1 / 2   Die neue Sonderausstellung im MAW zeigt starke Bilder.**Fotos: Edward Serotta
„Überleben in Sarajewo“ erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer kleinen Gruppe bosnischer Juden und ihrer beherzten Bemühungen während des Krieges (1992 - 1995), ihren Nachbarn in Sarajewo zu helfen – ungeachtet ob Bosniaken, Serben oder Kroaten. Man erneuerte die eigene humanitäre Hilfsorganisation „La Benevolencija“ und verwandelte die Synagoge von Sarajewo in ein „freies und offenes Haus für alle“. 54 Freiwillige – Juden, Christen, Muslime und Konfessionslose – arbeiteten hier zusammen.   Zeitzeugnis für Mut Während der ersten zwei Jahre der Belagerung wurden drei Apotheken eröffnet, die einzige Erste-Hilfe-Klinik der Stadt eingerichtet, 380 Tonnen Lebensmittel verteilt, 110.000 warme Mahlzeiten gekocht und 2300 Menschen mit Rettungskonvois zur Flucht verholfen. Die Ausstellung „Überleben in Sarajewo“ ist vor diesem Hintergrund das lebendige Zeugnis einer mutigen Schar von Menschen, die allen Widrigkeiten die Stirn boten, weil sie der Meinung waren, dass eine Volksgruppe sich nie über eine andere stellen sollte. Die Eröffnung der Schau im MAW verspricht ein dichtes Programm. Es sprechen Projektinitiator Edward Serotta (Centropa) und Jakob Finci, Präsident der Jüdischen Kultusgemeinde von Sarajewo – beide waren selbst wesentlich an den Hilfsaktionen beteiligt. Die Festrede hält Wolfgang Petritsch, ehemaliger österreichischer Botschafter in Belgrad und Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina im Auftrag der Vereinten Nationen. Eine Performance von Schülern des Oberstufengymnasiums ROSE und die Balkan-Band Catch-Pop String-Strong sorgen für die Umrahmung. Eintritt frei!   Anmeldung erbeten Aufgrund der beschränkten Platzkapazität wird um Anmeldung ersucht: E-Mail: anmeldung@museum-steyr.at, Tel. 07252/77351-0. Die Sonderausstellung „Überleben in Sarajewo“ läuft bis 30. April (täglich außer Montag von 9 bis 17 Uhr).  

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Eduvision-Fest im Stadtsaal Steyr

Eduvision-Fest im Stadtsaal Steyr

STEYR. Die Themen Bildung, Integration, Vielfalt und Chancengleichheit stehen am Donnerstag, 1. Oktober, beim Eduvision-Fest im Stadtsaal Steyr ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Zwei Freunde beim Zivildienst in Weyer

Zwei Freunde beim Zivildienst in Weyer

GAFLENZ/WEYER. Elias Moser und Gabriel Kaltenbrunner aus Gaflenz absolvieren derzeit ihren Zivildienst an der Rotkreuz-Ortsstelle in Weyer. Sie ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Mehrere Landesmeistertitel für Fotoclub Steyr

Mehrere Landesmeistertitel für Fotoclub Steyr

STEYR. In vier von sechs Kategorien belegten die Mitglieder des Naturfreunde Fotoclub Steyr bei der Landesmeisterschaft Platz eins.

Tips - total regionalRobert Hofer
Stadtrundgang zum dunklen Erbe Steyrs

Stadtrundgang zum dunklen Erbe Steyrs

STEYR. Martha Rieß zeigt bei einem Stadtrundgang am Samstag, 26. September, warum Steyr eine Bastion des Widerstands im Bauernkrieg vor 400 ...

Tips - total regionalRobert Hofer
GWG übergab 40 Mietwohnungen im Stadtteil Tabor

GWG übergab 40 Mietwohnungen im Stadtteil Tabor

STEYR. 40 geförderte Mietwohnungen am Tabor in Steyr übergab die städtische Wohnungsgesellschaft GWG am Mittwoch den Mietern.

Tips - total regionalRobert Hofer
Sophia aus Weyer kam im Rettungsauto zur Welt

Sophia aus Weyer kam im Rettungsauto zur Welt

WEYER/ST. ULRICH. Auf der Fahrt mit dem Rettungsauto von Weyer ins Krankenhaus nach Steyr erblickte Sophia im Ortsgebiet von St. Ulrich das Licht ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Weitere Beiträge