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STEYR. Trotz Fahrverbot fuhr ein Sattelzug-Lenker am Resthof in die verlängerte Infangstraße ein und blieb dort hängen. Die Feuerwehr befreite ihn aus seiner misslichen Lage.

Foto: FF Steyr/Technischer Zug
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Bericht des Technischen Zugs der Feuerwehr Steyr:

Am Nachmittag des 27. Oktober wurde der Technische Zug der FF Steyr zu einer LKW Bergung in die Infangstraße alarmiert. Nach kurzer Zeit rückte Kran Steyr gefolgt von Rüst 2 (SRF) und Last 3 (WLC-Kranbeigleitcontainer) mit zehn Mann zur Einsatzstelle aus.

Dort eingetroffen stellte sich folgende Lage: Ein Sattelkraftfahrzeug fuhr trotz Fahrverbot in die verlängerte Infangstraße. In der Kurve oberhalb des Gasthaus Schindlalm war an ein weiterkommen nicht mehr zu denken. Beim retour schieben des Sattelzuges kam der Fahrer mit der Zugmaschine über den rechten Fahrbahnrand hinaus und blieb in einer gefährlichen Schräglage hängen.

Nach Rücksprache mit dem Firmenchef teilte uns dieser mit, dass er einen eigenen Kranwagen zur Einsatzstelle geschickt hat und wir das Eintreffen dieses abwarten sollten. Dieses Fahrzeug stellte sich als nicht bergetauglich da, um eine schonende und sichere Bergung durchführen zu können. So vergingen rund 1,5 Stunden und mehrere Telefonate bis die Feuerwehr Steyr telefonisch den Bergeauftrag erhielt.

Mit der 20 Tonnen-Winde des Kranfahrzeuges wurde der Auflieger an der Achse angeschlagen. Das SRF fuhr von der anderen Seite die Einsatzstelle an und postierte die Seilwinde an der Zugmaschine. Mit Eisenbahnschwellen und Unterlegplatten wurde eine provisorische Straße für die Hinterachse der Zugmaschine gebaut. Zuerst wurde der Sattelzug mit der Seilwinde vom SRF aus dem Graben auf die Straße gezogen, gegengesichert von der Seilwinde des Kranfahrzeuges. Mit der Kranseilwinde wurde der Sattelzug rückwärts den Berg hinaufgezogen.

Der LKW Fahrer konnte anschließend seine Fahrt im unbeschädigten Zustand seines Fahrzeuges fortsetzten.


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