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STEYR. Tiefe Bestürzung im Landeskrankenhaus: Ein ärztlicher Mitarbeiter ist bei dem Absturz nahe der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ums Leben gekommen.

Foto: gespag
Foto: gespag

Das Landes-Krankenhaus Steyr ist seit Kurzem schwarz beflaggt. Der Flugzeugabsturz einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines am Sonntag hat einen beliebten Mediziner aus der Mitte der Kollegenschaft gerissen.

„Fachlich und menschlich sehr geschätzt“

Der ärztliche Direktor des LKH Michael Hubich sprach heute Früh mit dem Team des verunglückten Kollegen, der seit Herbst 2018 als Facharzt in Ausbildung am LKH Steyr tätig war. „Die Betroffenheit in der Abteilung und im Haus ist groß. Der Kollege war aufgrund seiner menschlichen Qualitäten schnell in das Team integriert und wurde im Haus und an der Abteilung sehr geschätzt. Er war auch fachlich ein hervorragender Kollege, der von den von ihm betreuten Patienten stets positive Rückmeldungen erhalten hat. Ich habe vermittelt, dass jeder aus der Kollegenschaft, der die Unterstützung eines Kriseninterventionsteams in Anspruch nehmen möchte, das selbstverständlich tun kann“, so Hubich.

Politik drückt Betroffenheit aus

„Ich möchte den Angehörigen und Hinterbliebenen zum tragischen Ableben mein tiefstes Beileid übermitteln“, bringt Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander ihre Betroffenheit zum Ausdruck. „Jemanden auf solch eine tragische Art und Weise zu verlieren, ist besonders traurig. Ebenso möchte ich natürlich auch den Angehörigen und Freunden der weiteren oberösterreichischen Opfer mein tief empfundenes Beileid aussprechen.“


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