„Schwimmunterricht kann Leben retten“

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Robert Hofer Robert Hofer, Tips Redaktion, 25.06.2019 18:07 Uhr

REGION STEYR. Rund 8.000 Menschen in Steyr und Steyr-Land ab einem Alter von fünf Jahren können nicht schwimmen. Paul Schlader und sein Sohn Robert arbeiten seit vielen Jahren daran, dass diese Zahl kleiner wird.

„Jedes Kind soll schwimmen können. Viele Badeunfälle wären vermeidbar“, wissen Paul Schlader (60) und sein Sohn Robert (37) aus Sierning. Beide sind beruflich als Pädagogen tätig und engagieren sich in ihrer Freizeit als Rettungsschwimmlehrer im OÖ. Jugendrotkreuz. Ihr Fazit: „Schwimmen ist eine Lebenskompetenz. Schwimmunterricht von Kindesbeinen an kann helfen, Leben zu retten.“

Infrastruktur stärken

Um die Schwimm-Kompetenzen in der Bevölkerung zu stärken, fordert das OÖ. Jugendrotkreuz den Ausbau von ganzjährig zugänglichen öffentlichen Schwimmbädern. Besonders in ländlichen Regionen reicht die Zahl der Hallenbäder oft nicht aus, um ganzjährig den Bedarf an Schwimmkursen für Schulklassen zu decken. Die Folge: Die Bäder in den Städten sind überbucht und können daher oft keine Schwimmkurse mehr annehmen. Geplante Schwimmkurse fallen wegen fehlender Infrastruktur sprichwörtlich „ins Wasser“. Eine ausreichende Bäder-Infrastruktur stärkt die Sicherheit in der Bevölkerung. „Schwimmen ist mehr als ein gesunder Sport – es ist eine Lebenskompetenz“, betont OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.

Alarmierende Statistik

Eine neue Studie des Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, dass acht Prozent der Österreicher ab einem Alter von fünf Jahren deklarierte Nichtschwimmer sind – das sind knapp 700.000 Personen. Jährlich ertrinken in Österreich rund 40 Personen.

 

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