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STEYR/GARSTEN. Einen Spatenstich der neuen Art setzte der Organisator des Steyrer Klimafestes Jürgen Hutsteiner gemeinsam mit Bewohnern der GeNaWo-Wohnanlage in Garsten. Wer das Wohnmodell kennenlernen will, hat am Mittwoch, 13. November, Gelegenheit dazu.

Foto: privat
Foto: privat

Beim Spatenstich am Tag nach dem Klimafest pflanzten die Bewohner des nachhaltigen und zukunftsweisenden Wohnmodells „Mayr in der Wimm“ mit Hutsteiner einen Feldahorn an. Er steht stellvertretend für 50 einheimische Bäume und Sträucher, die dieser Tage gepflanzt werden.

„Kornelkirsche, Mehlbeere, Wolliger Schneeball, Weißdorn – alle Gehölze stammen aus regionalen Herkünften, wurden von der Biobaumschule Ottenberg in Sipbachzell herangezogen und sind bestens an trocken-heiße Standortbedingungen angepasst“, erklärt der Steyrer Landschaftsarchitekt Markus Kumpfmüller. Er ist Mitbegründer des Rewisa-Netzwerkes in Steyr und betreut das Projekt „Klimafeste Pflanzen für Steyr“ fachlich.

„Wenn wir die Klimawende schaffen wollen, brauchen wir in Zukunft deutlich mehr Spatenstiche. Und zwar solche, die Projekte für die Heilung unseres Planeten einleiten und weniger solche, die wertvollen Boden versiegeln und Natur zerstören“, so die Organisatoren des Steyrer Klimafestes. Dies sei auch die Essenz jener Aussagen, die sieben Experten und Regionalpolitiker beim Klimafest getroffen haben.

Am Mittwoch, 13. November, lädt die Initiative Klimafokus Steyr zur Besichtigung des Genawo-Wohnprojektes in Garsten ein. Die Veranstaltung in der Reihe „Steyrer Zukunftsradeln“ startet um 17 Uhr vor dem Dominikanerhaus.  


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