Erfolgreiches Charity-Kabarett „Niemand nennt uns Mitzi“
STEYR. Der Abend mit Michael Nikbakhsh und Klaus Oppitz über die politischen Sitten der unkontrollierten Kommunikation im Röda war quietschvergnügt und kritisch.

Nikbakhsh und Oppitz öffneten mit ihrem Satire-Programm „Niemand nennt uns Mitzi“ ein sonst verborgenes Tor zur Politik: Wodka, Glock und Sonnenschein. profil-Journalist und Aufdecker Michael Nikbakhsh war selbst nah an der Ibiza-Affäre dran. Gemeinsam mit Klaus Oppitz behandelte er unter dem Motto “zack, zack, zack“ die wirklich wichtigen Fragen: Was wurde tatsächlich gesagt? Wie geht's nun mit der Republik weiter? Wie mit der Opposition? Was ist seit Ibiza geschehen?
Mittels Satire aufklären
Zu erleben waren die verrücktesten Politikerzitate, die bizarrsten Pressebilder, die manipulativsten Wahlversprechen – verpackt in ein satirisches Quiz mit dem Publikum. Klaus Oppitz und Michael Nikbakhsh machten Phänomene sichtbar wie: Weshalb haben Politiker immer nur dieselben Antworten parat? Die beiden plauderten und blödelten über Machtmenschen, Mitläufer und Möchtegerns und entwarfen ein entlarvendes Bild der Spezies Politiker. Ein gut besetzter Röda-Saal goutierte den Abend mit kräftigem Applaus.
Zusammenkam ein erfreulicher Erlös für die Humanität - einerseits für die Trinkwasserprojekte in Kambodscha (für Childrenplanet 800,40 Euro), andererseits für die Menschen in Bihac (Bosnien) bzw. die Initiative „SOS Balkanroute – We help“ (251,31 Euro).


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