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STEYR-LAND. Der Polizeiinspektion Weyer gelang die Klärung einer Serie schwerer Sachbeschädigungen, die sich im Dezember 2019 zwischen Amstetten und Großraming ereignet hatten.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Die Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit den Polizeidienststellen Großraming und Waidhofen an der Ybbs dauerten mehrere Wochen. Ausgeforscht werden konnten drei Burschen aus dem Bezirk Steyr-Land im Alter von 18, 19 und 20 Jahren.

Sie feuerten aus einem fahrenden Auto wahllos unzählige Schüsse mit einem im Internet erworbenen CO2-Sturmgewehr auf die Auslagen mehrerer Betriebe entlang der B121 und B115 ab. Auch parkende Autos vor den Autohäusern, Märkten, Bürogebäuden, aber auch vor Wohnhäusern waren betroffen.

Verschiedene Tatwaffen

In mindestens zwei Fällen verwendeten die Burschen eine Leuchtpistole. Einige der Beschädigungen an parkenden Autos verübten die Jugendlichen mit einer Machete. Während der Erhebungen gelang es, die Tatwaffen und zwei weitere Schreckschusswaffen sicherzustellen. Der bisher festgestellte Sachschaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro.

Kennzeichen gestohlen

Weiters gelang es, den Burschen eine Serie von mindestens sieben Kennzeichen-Diebstählen nachzuweisen. Die Beschuldigten werden der Staatsanwaltschaft angezeigt.


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