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STEYR. Regen konnte die Lust auf Kultur nicht schmälern: Der Filmabend „Die Wand“ im Beisein von Regisseur Julian Pölsler und Hauptdarstellerin Martina Gedeck erfreute sich im Stadttheater eines Publikumsansturms.

Martina Gedeck Foto: Kastlunger
  1 / 3   Martina Gedeck Foto: Kastlunger

Eigentlich hätte die Filmvorführung im Schlossgraben unter Sternen vonstatten gehen sollen. Wetterbedingt war das nicht möglich. Und so war Covid-19 bedingt nach 200 eintretenden Gäste im Stadttheater Schluss. Jene, die einen Platz ergattern konnten, zeigten umso regeres Interesse für die Verfilmung des großen Haushofer-Romans.

Schauspielerin Martina Gedeck, die ab Herbst als Bierbrauerin in einer ARD-Serie (Oktoberfest 1900) zu sehen sein wird, und Regisseur Pölsler, der sich des lange als unverfilmbar geltenden Stoffes annahm, gaben im Künstlergespräch mit Moderatorin Marlene Krisper aufschlussreiche Backstage-Einblicke in die Dreharbeiten und auch so manch Persönliches preis. 

Veranstalter war das Haushofer-Literaturforum, das resümierte: „Die Wand war wohl nie aktueller als jetzt, wo wir Wände aus Stoff oder Plastik vor uns haben, die uns trennen - vom Gegenüber, von dem, was wir sonst gerne tun und täten. Auch unsichtbare Wände sind entstanden.“

Weitere Aktivitäten im Haushofer-Gedenkjahr

Literarische Spaziergänge „Auf den Spuren von Marlen Haushofer“ in Steyr am 8. und 9. September, Anmeldung: Tourismusverband Steyr, Tel. 07252/53229

Literarische Wanderung „Auf den Spuren der Wand“ im Effertsbachtal bei Molln am 12. September, unter anderem mit Leseproben an den Originalschauplätzen aus „Himmel, der nirgendwo endet“ und „Die Wand“, Anmeldung: till.mairhofer@gmx.at 


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