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STEYR. 502 Mädchen und 516 Buben sind im Jahr 2020 im Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum (PEK) geboren worden.

Stationsleiterin Marion Kühberger (links) und die leitende Hebamme Elisabeth Gruber stehen mit ihren Teams den Müttern zur Seite. Foto: OÖG

Die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am PEK Steyr geht mit einer neuen Leiterin ins Jahr 2021. Oberärztin Anita Wachter übernimmt interimistisch die Führung. Sie folgt dem jahrelangen Primar Hermann Enzelsberger nach, der in den Ruhestand geht.

Stabile Geburtenbilanz

1.018 Babys unterstützte das Steyrer Geburtshilfeteam 2020 beim Start ins Leben – damit bleibt die Geburtenbilanz mit rund 1.000 Geburten im Jahr stark. Trotz der Herausforderungen im Corona-Jahr gelang es, für die werdenden und frischgebackenen Mütter und ihre Babys ein sicheres, familiäres Umfeld zu schaffen. Das Besuchsverbot erlebten viele Patientinnen sogar als positiv, wie Diplomkrankenpflegerin Marion Kühberger, Leiterin der Geburtenstation, berichtet.

Stress reduziert

„Das Ausbleiben von Besuchen am Wochenbett hat deutlich Stress reduziert – die Mütter und ihre Kinder erholten sich dadurch besser und rascher von den Geburtsstrapazen. Auch beobachteten wir, dass immer mehr Mütter voll stillend mit ihrem Neugeborenen nach Haus gehen“, so Kühberger. Corona hat die Rahmenbedingungen im letzten Jahr freilich erschwert. „Der Zauber der Geburt lässt für unsere frischgebackenen Eltern und auch unser Team immer wieder für wenige Minuten die Pandemie in den Hintergrund und die Freude in den Vordergrund rücken“, sagt die leitende Hebamme Elisabeth Gruber.

Väter waren dabei

Väter durften bei der Geburt anwesend sein und auch die gemeinsame Zeit zum Kennenlernen und Kuscheln kam für die jungen Familien nicht zu kurz.


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