Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Zwei 43 Zentimeter große Bartagamen, deren ursprüngliche Heimat Australien ist, wurden offensichtlich von einem verantwortungslosen Reptilienhalter ausgesetzt. 

 (Foto: Esterbauer)
  1 / 2   (Foto: Esterbauer)

An einem sehr kalten Tag Ende Mai wurde das erste exotische Reptil von einem Gärtner bei Rasenpflegearbeiter ungeschützt im Freien vor dem Haus in der Zeller-Straße 12 im Stadtteil Münichholz entdeckt. Das zweite Tier wurde fünf Tage späte am 1. Juni von einer Sozialpädagogischen Betreuerin vor dem Haus Zeller-Straße 10 gemeldet. „Bei beiden Funden wurde ich um Hilfe gebeten und ich brachte die Findlinge ins Tierheim Steyr, wo sie vorerst einmal aufgewärmt und dann mit Nahrung versorgt wurden“, erzählt der Steyrer Reptilien-Experte Hans Esterbauer.

Erfrierungstod drohte

Da beide Reptilien von der gleichen Art und Größe waren, geht Esterbauer davon aus, dass die beiden Bartagamen aus einem Terrarium stammen und bewusst in der Kälte ausgesetzt wurden. „Hätte die beiden Tierfreunde beim Anblick der exotischen Echsen nicht vorbildlich reagiert, wären die Bartagamen vermutlich kläglich erfroren oder von einem Auto überfahren worden. In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass das Aussetzen von Tieren tierquälerisch ist und bei nicht heimischen Arten einen Straftatbestand darstellt“, so Esterbauer.

Wer ein unbekanntes exotisches Reptil (Echse, Schlange) findet und nicht sachkundig ist, sollte es auf keinem Fall anfassen und umgehend die Polizei kontaktieren.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden