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STEYR. Kein Termin, frei wählbarer Impfstoff – mit diesem Angebot sollen mehr Personen motiviert werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

  1 / 2   Gesundheits-Stadtrat Michael Schodermayr und Christina Zauner vom Magistrat Steyr kümmerten sich mit dem Roten Kreuz um den reibungslosen Ablauf. (Foto: Mader)

Erstmals war am Samstag ein städtischer Autobus in Steyr unterwegs, in dem kostenlose Impfungen gegen das Coronavirus angeboten wurden. 50 Personen nutzten innerhalb von zwei Stunden das Angebot am Resthof, weitere 66 kamen am Nachmittag (vier Stunden) im Rahmen der Ennstal Classic am Stadtplatz dazu. Im Vorfeld hatte man mit 15 Impfungen pro Stunde gerechnet – damit wurden die Erwartungen erfüllt. 68 Personen wählten den Impfstoff von Biontech-Pfizer, 48 entschieden sich für Janssen (nur eine Dosis nötig). Eine Entscheidung, ob und wann der Impf-Bus wieder zum Einsatz kommt, fällt am Mittwoch. Die Kombination, einerseits in einem Stadtviertel präsent zu sein und andererseits bei einer Großveranstaltung im Stadtzentrum, soll beibehalten werden.

Kritik von Zöttl

Kritik kommt von FPÖ-Vizebürgermeister Helmut Zöttl. „Diesen neuen Schritt, die Impfung den Menschen quasi zur Haustür zu bringen, empfinde ich moralisch und ethisch höchst bedenklich. Es stellt sich für mich die Frage, welche weiteren Maßnahmen hier noch ausgetüftelt werden, um den Druck auf diejenigen zu erhöhen, die sich aus welchen Gründen auch immer bewusst gegen eine Impfung entschieden haben.“


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