Wien, Hamburg und Berlin als Vorbilder
STEYR. Mit dem Projekt „The Link City Steyr“ will Architekt Michael Obermair Schwung in das Bahnhofsviertel bringen.

Inspiration für sein neues Vorhaben holte sich der Steyrer in Großstädten wie Hamburg, Berlin und Wien, wo rund um die Bahnhöfe die moderne Architektur längst Einzug gehalten hat. In Steyr erwarb Obermair ein 4.360 Quadratmeter großes Areal (Reifen Pfaffenwimmer) im Bereich der Damberggasse, das parallel zu den Gleisen in unmittelbarer Bahnhofsnähe verläuft. Dort soll „The Link City Steyr“ entstehen.
Kosten: 25 Millionen Euro
Der Baubeginn ist für Anfang 2023 geplant. Obermair kalkuliert mit Gesamtkosten von 25 Millionen Euro und will auf dem Areal in zwei großen Baukörpern Büros, Wohnungen, Hotel-Suiten, ein Fitness-Center, ein Restaurant, eine Krabbelstube, Ärzte, Physiotherapeuten und weitere Dienstleister unterbringen. „Es soll wie eine Stadt im Kleinen funktionieren und jeder von jedem profitieren“, sagt der Architekt, der künftig dort auch seine Firmenzentrale haben wird. Ein großer Pluspunkt für das neue Projekt sei die optimale Lage mit fußläufiger Erreichbarkeit der Altstadt sowie der direkte Zugang zum Bahnhof und damit zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Obermair plant mit einer zweigeschoßigen Tiefgarage, die Platz für 180 Fahrzeuge bieten soll. Die Zufahrt wird über die Damberggasse erfolgen.
Keine großen Hürden
Läuft alles nach Plan, könnte „The Link City Steyr“ Mitte 2025 fertig sein. Obermair sieht auf dem Weg zum Baubeginn keine größeren Hürden mehr. Im Gestaltungsbeirat letzte Woche konnte das Projekt durchaus überzeugen, wenngleich das Architektengremium auch Einwände hatte. „Einer der beiden Baukörper war ihnen zu hoch, das werden wir anpassen“, so Obermair, der im Vorfeld schon gute Gespräche mit den Vertretern der Stadtpolitik hatte. „Die Reaktionen waren sehr positiv. Man freut sich über ein großstädtisches Projekt.“


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