Gefährliche Kreuzung mit Kreisverkehr entschärft

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Robert Hofer Robert Hofer, Tips Redaktion, 27.10.2021 12:48 Uhr

SIERNING. Ein halbes Jahr lang wurde die T-Kreuzung der B122 Voralpenstraße und B140 Steyrtalstraße verkehrssicher umgestaltet. Die Kosten für den drei-armigen Kreisverkehr mit Bypässen betrugen fünf Millionen Euro.

„In Sierning haben wir einen Knoten gelöst, damit es künftig rund läuft“, unterstreicht Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ). Die B122 Voralpenstraße ist eine wichtige Ost-West-Verbindung zwischen Steyr und Sattledt. Viele Pendler nutzen diese Strecke für den täglichen Arbeitsweg. Die B140 Steyrtalstraße verbindet die Region um Steyr mit der A9 Phyrn Autobahn und ist daher eine wirtschaftlich relevante Zubringer-Strecke. Der Knoten zwischen der B122 und der B140 im Gemeindegebiet von Sierning erreichte vor allem in den Stoßzeiten häufige Verkehrsüberlastungen. Rückstauungen mit Wartezeiten und Reisezeitverlusten standen deshalb auf der Tagesordnung.

Weniger Lärm und Abgase

„Mit dem erfolgten Umbau des T-Knotens zu einem drei-armigen Kreisverkehr mit drei Bypässen kann sowohl die Leistungsfähigkeit gesteigert, als auch die Verkehrssicherheit erhöht werden“, sagt Steinkellner. Durch den Kreisverkehr treffen die Verkehrsströme aller betroffenen Straßen gleichrangig aufeinander. Der Verkehrsfluss wird gesteigert und die Durchlassgeschwindigkeit ist höher als bei einer Ampel-Kreuzung. So kann auch ein hohes Verkehrsaufkommen mit einem Minimum an Wartezeit bewältigt werden. Darüber hinaus erfolgt durch den Umbau eine Stärkung der Verkehrssicherheit. Gefährliche Einbiegemanöver werden durch den errichteten Kreisverkehr umgangen. Ebenso werden durch die verringerten Wartezeiten im Vergleich zu einem T-Knoten Abgase und Lärm eingespart, was wiederum zum Umweltschutz beiträgt.

Fünf Millionen Euro

Anfang Mai 2021 erfolgten die ersten Vorbereitungsarbeiten. Unter Aufrechterhaltung der Verkehrsachse Steyr – Bad Hall startete der Knotenumbau Mitte Mai. Nach rund sechs Monaten Bauzeit konnte der Umbau nun für den Verkehr freigegeben werden. Rund fünf Millionen Euro wurden in den Ausbau dieser Verkehrssicherheitsmaßnahme investiert.

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