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ST. ULRICH. Das Landhotel Eckhard schließt die Pforten. Statt Touristen beziehen dort wohl noch im März bis zu 80 Asylwerbende die Zimmer.

 (Foto: OÖN/win)
(Foto: OÖN/win)

Der langjährige Hotelier und Gastronom Johannes Eckhard macht – wie berichtet – wegen Pensionierung und mangels Nachfolge seinen Betrieb dicht. Das 66-Betten-Haus gekauft haben dürfte nun jener Interessent, der bereits andernorts in Oberösterreich Asylquartiere betreibt. Mit dem Land OÖ laufen bereits Gespräche, das Hotel Eckhard als solches vorzubereiten. Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (VP) klärt jedoch auf: „Die anfangs kolportierte Zahl von 150 Asylwerbern ist in meinen Augen nicht vertretbar. Daher habe ich angewiesen, dass maximal 80 Personen im Landhotel untergebracht werden.“

Betreuungskonzept

Für deren rasche Integration und die Betreuung in St. Ulrich seien die Regionalen Kompetenzzentren für Integration und Diversität (REKI) damit betraut, ein Konzept zu erarbeiten. „Der Fokus liegt auf dem Erlernen der deutschen Sprache und der Vorbereitung für den Arbeitsmarkt. Beides sind Schlüsselfaktoren für gelungene Integration“, erklärt Hattmannsdorfer. Der Landesrat betont zudem, man habe mit dem Betreiber bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.

Naherholungsgebiet

Den Sorgen von Einheimischen, das Naherholungsgebiet an der Enns könne unter der Präsenz so vieler Asylwerbender leiden, will Hattmannsdorfer mit Aufklärung und Information begegnen. „Die Erfahrung – beispielsweise in der Gemeinde Riedau – zeigt, dass anfängliche Bedenken rasch entkräftet werden können.“ Jene, die keine Chance auf ein Bleiberecht haben, bräuchten ohnehin eine rasche Entscheidung und Rückführung ins Heimatland.


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