Ether im Wasser: Kein Ende in Sicht
ASCHACH AN DER STEYR. Es ist nach wie vor das Gesprächsthema Nummer eins in der Gemeinde: Das Wasser aus der Leitung ist nicht zu trinken.

Vor knapp einem Monat wurde der veränderte Geruch und Geschmack aus dem Aschacher Wasserhahn eklatant. Die Gemeinde nahm sofort ihre Versorgungsanlage unter die Lupe und erfuhr vom Landeslabor: Aus bakteriologischer Sicht ist das örtliche Trinkwasser einwandfrei, chemisch ist darin allerdings Ether nachweisbar, genauer gesagt ETBE, wie es Treibstoff beigemischt wird. Heißt: Waschen ja, Kochen und Trinken nein.
Werte sinken
Alle zwei Tage werden seither Proben entnommen, die Bürger müssen sich indes beim Bauhof mit dort ausgegebenem Trinkwasser in Flaschen versorgen. Geschätzte 100 Paletten gingen schon durchs dortige Lager. Zwar sanken die ETBE-Werte zuletzt kontinuierlich, Ursache und Dauer der Verunreinigung sind allerdings weiter unklar. Über die Freigabe des Wassers zum Trinken entscheiden Sachverständige des Landes.


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