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ADLWANG. HAK-Schüler Lukas Dietachmair absolviert einen Teil seines Pflichtpraktikums bei der Landwirtschaftskammer Kirchdorf-Steyr.

  1 / 2   Praktikant Lukas Dietachmair (Dritter von rechts) mit Familie Ahrer, den ORF Drehteam und Dienstellenleiterin Gabriele Hebesberger sowie Referatsleiterin Heidemarie Deubl-Krennmayr (Foto: BBK Kirchdorf Steyr)

Lukas unterstützt nun für vier Wochen die Betriebsberatung und arbeitet im Zuge dessen in einem Bundesprojekt mit. Zu seinen Aufgaben gehört es selbständig Betriebe zu kontaktieren und die Betriebsdaten in der Datenbank „MeinHof-MeinWeg.at“ zu verwalten und einzupflegen. Er bekommt damit ein Gespür für Kundenkontakte, Einblicke in realistische Arbeitsprozesse und in bundesländerübergreifende Zusammenarbeit und schließlich in das Arbeiten mit Datenbanken und Webseiten.

Bei den Leuten

Um ihm einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche zu gewährleisten, darf er zwischendurch immer wieder die Mitarbeiter bei unterschiedlichen Themen und Außendiensten begleiten, er nimmt an diversen Besprechungen teil und ist unterstützend für alle Fachbereiche im Einsatz. So begleitete er kürzlich die Dienststellenleiterin Gabi Hebesberger beim ORF Dreh für „Land und Leute“, wo zum Thema „Hofübergabe“ eine Aufzeichnung stattgefunden hat.

Arbeit soll Spaß machen

In der Landwirtschaftskammer besteht großes Interesse und Bemühen, jungen Menschen einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt zu bieten. „Wir bemühen uns darum, eine Balance zu finden zwischen einer geeigneten Herausforderung für unsere Praktikanten mit spannenden und abwechslungsreichen Betätigungsfeldern, und wir sind bemüht die jungen Kollegen nicht zu überfordern, Arbeit soll – auch in den Ferien – Spaß machen“, so Hebesberger.

Drei Fragen an Lukas Dietachmair

Wie sind deine ersten Eindrücke aus der Arbeitswelt?

Ich war überrascht wie schnell der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt war. Die größte Veränderung zum Schulleben ist, dass nun jeder darauf vertraut, dass ich meine Arbeit gewissenhaft ausführe, da sich die Mitarbeiter darauf verlassen müssen um ihre Arbeit auch optimal ausführen zu können.

Was hat dir in deinem Praktikum gut gefallen?

Am besten gefiel mir, dass ich gleich auf einige Außendienst-Termine mitfahren durfte. Dadurch konnte ich noch mehr über die Arbeitswelt lernen und ich hatte dadurch auch eine abwechslungsreiche Zeit in der BBK. Ein besonderes Highlight war der ORF-Dreh in Großraming für Land und Leute. Ich fand es sehr interessant hinter die Kulissen einer solchen Produktion zu blicken.

Was nimmst du dir für deinen weiteren Weg mit?

Für meine schulische Karriere kann ich einiges mitnehmen. Ich habe gesehen, wie man in der Praxis eine Kostenberechnung und Betriebskonzepte erstellt, wie die rechtlichen Grundlagen lauten und wie ein üblicher Arbeitsplatz aussehen kann. Außerdem finde ich, dass hier die Atmosphäre im Team sehr gut ist. Ich möchte mir daran auf jeden Fall ein Beispiel nehmen. Weiters kann ich einiges von dem was ich gelernt habe, zuhause auf dem Betrieb meines Vaters anwenden. Ich konnte zum Beispiel während meiner Praktikumszeit eine Förderung für ihn bearbeiten.


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