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STEYR. Im Haus Zwischenbrücken 1 wurde die neue Zweigstelle des Stadtarchivs eröffnet.

Von links: Vizebürgermeister Helmut Zöttl, Kultur-Stadträtin Katrin Auer, Raimund Locicnik, Doris Hörmann, Bürgermeister Markus Vogl und Hans Stögmüller Foto: Magistrat Steyr | Presse

Die Regionalhistorische Studienbibliothek umfasst 6.000 Bücher zur Geschichte von Steyr und der umliegenden Region, die ältesten sind im 16. Jahrhundert gedruckt worden. „Wir haben nun ein Angebot geschaffen, das alle Menschen aus unserer Region ansprechen soll, die an Geschichte interessiert sind“, sagt dazu die Steyrer Kulturreferentin Katrin Auer. Speziell Schüler, Studierende sowie Regionalhistoriker können nun im Haus am Zusammenfluss von Enns und Steyr ihre Forschungen bzw. Recherchen durchführen.

Bezug zum Medium Buch

Die Idee für die Studienbibliothek stammt vom ehemaligen Leiter des Stadtarchivs Raimund Locicnik. Laut seiner Nachfolgerin Stadtarchivarin Doris Hörmann soll die Bibliothek auch ein Ort werden, an dem die jüngere Generation wieder einen Bezug zum Medium Buch bekommt. Trotz begrüßenswerter Digitalisierungsprojekte können Internetquellen alleine nämlich nicht die Basis für Referate, VWAs oder andere Projektarbeiten sein, so Hörmann.

Archiv-Datenbank im Internet

Neu in Steyr ist auch die Archiv-Datenbank: Im SAIS (Steyrer Archivinformationssystem, sais.steyr.gv.at) kann sich nun jeder Interessierte orts- und zeitunabhängig in den Beständen der Studienbibliothek sowie des Stadtarchivs umsehen. Dort findet man nicht nur ältere Quellen aus der Zeit ab 1287, sondern auch die Akten aus der Zeit ab 1850 bis in die jüngste Vergangenheit (unter anderem Gemeinderatsprotokolle, Rechnungsabschlüsse und Vereinsakten).

Öffnungszeit der Studienbibliothek: donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie nach Terminvereinbarung unter Tel. 07252/575-347 oder per Mail an stadtarchiv@steyr.gv.at.


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