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BAD HALL. Was bei einem großflächigen atomaren Verstrahlung zu tun ist, wurde in der Kurstadt geübt.

Gerald Steinmayr, Fachexperte für Strahlenschutz und ABC-Dekontamination im OÖ. Roten Kreuz, erläuterte die Funktionsweise und das Arbeiten mit einer Flächensonde. (Foto: OÖRK/Schönberger)

Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine oder die Tatsache, dass beispielsweise in Deutschland die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängert wurde zeigt, dass ein Ereignis mit Auswirkungen auf Österreich weiterhin eintreten kann. Gründe genug für das Rote Kreuz, die Einsatzbereitschaft auch im Fall einer großflächigen atomaren Verstrahlung mit den Mitarbeitern zu üben. Dazu kamen speziell ausgebildete Mitarbeiter sowie Kommandanten aus dem gesamten Bezirk zusammen. 

Praktische Anwendung

Lukas Haider, Mitglied des Bezirksrettungskommandos und Fachexperte für den Strahlenschutz, präsentierte die Grundlagen und die Auswirkungen einer Strahlenbelastung auf den menschlichen Körper. Danach wurde gemeinsam mit dem Strahlenschutz Stützpunkt der Feuerwehr unter der Leitung von Johann Hager in Rohr trainiert. Mit Spezialmessgeräten, sogenannten Sonden, wurde nach ausgelegten Strahlungsquellen im Rettungsfahrzeug und auf dem freien Feld gesucht. Auch Bezirkshauptfrau Barbara Spöck machte sich dabei ein Bild von der Arbeit der Einsatzkräfte.

Erfolgreiche Bilanz

„Wir stehen bei solchen Ereignissen vor großen Herausforderungen, aber wir sind mit unseren speziell ausgebildeten Mitarbeitern entsprechend vorbereitet“, bilanziert Bezirksrettungskommandant Stephan Schönberger. „Unfälle unter Beteiligung radioaktiver Stoffe sind Gott sei Dank nur sehr selten, dennoch müssen wir uns darauf umfassend vorbereiten. Die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren ist auch in diesen Fällen unabdingbar und die Übung hat gezeigt, dass diese hervorragend funktioniert“, so Schönberger.

 


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