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STEYR. Das Sonderpostamt Christkindl hat seine Türen wieder geschlossen: Von 25. November bis 6. Jänner wurden diesmal 1,3 Millionen Weihnachts- und Neujahrsgrüße aus aller Welt mit dem Sonderstempel versehen. 

 (Foto: OÖ Tourismus/Michael Groessinger)
(Foto: OÖ Tourismus/Michael Groessinger)

Erstmals seit Ausbruch von Covid-19 kamen in der 73. Postamtssaison auch wieder Gästegruppen aus dem Ausland, manche sogar aus Übersee, nach Christkindl. Zunächst als Lockdown-Behelfslösung gedacht, verbleibt das beliebte Postamt nun fix als weihnachtlich dekorierte Hütte im Außenbereich des Christkindlwirts. Die Mitarbeiter der Österreichischen Post werden hier auch in Zukunft die Briefe stempeln und Antworten vom „Christkindl“ in die ganze Welt versenden.

Spielzeug dominierte Wunschlisten

Seit Jahrzehnten schicken Kinder aus aller Welt Briefe nach Christkindl, diesmal waren es mehr als 12.300 Stück. Das Team der Post hat all diese Briefe – natürlich im Auftrag des Christkindls – beantwortet und den Kindern deutsch- oder englischsprachige Antwortkarten zukommen lassen.

Waren es in der Vergangenheit oft mehrheitlich Kinderbriefe aus dem Ausland – darunter Schulklassen aus dem asiatischen Raum, aber auch aus Ländern wie Polen, Tschechien, Italien und Deutschland –, kommen mittlerweile rund zwei Drittel der Kinderbriefe aus Österreich.

Das Corona-Virus hat sich übrigens heuer kaum noch in den Kinderwünschen niedergeschlagen: Statt einem „Corona-Staubsauger“ oder Wünschen nach Gesundheit, stand dieses Jahr wieder Spielzeug ganz oben am Wunschzettel.  


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