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DIETACH. Johannes Kampenhuber (ÖVP) spricht im Interview über die Arbeit als Bürgermeister, die Entwicklung der Gemeinde und leistbares Wohnen.

 (Foto: Martin Höhn)
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Tips: Sie sind seit 15 Jahren Bürgermeister von Dietach. Wie sehr hat sich die Arbeit in dieser Zeit verändert?

Johannes Kampenhuber: Dietach ist in den letzten Jahren eine sehr beliebte Zuzugsgemeinde geworden. Durch die vielen jungen Familien wird die Sicherheit für Kinder immer wichtiger. Es werden Straßenbeleuchtungen, Gehsteige, Radwege und auch Geschwindigkeitsbeschränkungen immer mehr gewünscht. Durch den Zuzug vieler junger Familien ist auch die Nachfrage an Kindergartenplätzen und Betreuungsplätzen für die Kleinsten in der Krabbel- und Zwergerlstube gestiegen. Unser Ziel ist es, für jedes Kind einen geeigneten Betreuungsplatz in Dietach zur Verfügung zu stellen. 

Tips: Was bereitet Ihnen als Ortschef besondere Freude?

Johannes Kampenhuber: Der Zusammenhalt der gesamten Gemeindebevölkerung. Besonders stolz sind wir auf die vielen Bürger, die sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde engagieren. In unseren vielen unterschiedlichen Vereinen können Neuzugezogene schnell Anschluss finden.

Tips: Wie zufrieden sind sie mit der Entwicklung der Gemeinde?

Johannes Kampenhuber: Dietach ist nicht nur eine beliebte Wohngemeinde, denn auch viele Betriebe haben in den letzten Jahren hier ihre Betriebsstätten errichtet und Arbeitsplätze geschaffen. Die Infrastruktur unserer Gemeinde konnte mit Hilfe der vielen verschiedenen Betriebe stetig ausgebaut werden. Grundsätzlich sind wir mit der Entwicklung unserer Gemeinde sehr zufrieden und hoffen, dass dieser Trend auch anhält.

Tips: Wo gibt es noch Aufholbedarf?

Johannes Kampenhuber: Eine nächste wichtige Investition ist die thermische Sanierung unserer Volksschule. Auch zusätzliche Gruppenräume für die Betreuung unserer Kleinsten müssen wir in den nächsten Jahren errichten. Ein besonderer Wunsch, den wir seit einigen Jahren verfolgen, wäre die Ansiedlung weiterer Fachärzte im neu errichtetem Ärztezentrum der Firma Procon.

Tips: Welche Bau- und Wohnprojekte sind in Planung?

Johannes Kampenhuber: Es gibt zurzeit sehr wenige verfügbare Baugrundstücke in unserer Gemeinde. Die oben erwähnte Sanierung der Volksschule sowie der Neubau des Kabinentraktes am Sportplatz sind die nächsten geplanten Vorhaben. Auch eine langfristige Planung über den gesamten Ortsplatz mit leistbaren Wohnungen beschäftigt uns zurzeit.

Tips: Welchen Stellenwert haben die Vereine?

Johannes Kampenhuber: Unsere Vereine sind ein wichtiger Bestandteil unseres Ortes. Besonders wichtig ist die Jungendarbeit, die in unseren Vereinen geleistet wird. Durch die sehr gute Infrastruktur, die wir in den letzten Jahren für unsere Vereine geschaffen haben, können sich unsere Vereine gut entwickeln. Dies zeigen unsere Vereine auch immer wieder eindrucksvoll bei den Leistungsbewerben, wo sie meist die vorderen Ränge belegen.


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