Landesrätin besuchte nach Gefährdungsanzeigen das PEK Steyr
STEYR. Durch Personalknappheit auf der Notaufnahme und der Dialysestation machte das PEK Steyr im Juli Schlagzeilen.

Wegen dem akuten Personalmangel gab es Gefährdungsanzeigen (Tips-Artikel). Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander stattete dem Klinikum am Dienstag einen Kurzbesuch ab. Besichtigt wurden die Medizinische Notaufnahme und die Dialysestation des Spitals. Vor Ort wurden Gespräche mit den zuständigen Stationsleitern und Vertretern des ärztlichen Personals geführt.
Dabei wurden unter anderem die herausfordernde Personalsituation aber auch die räumliche Struktur der beiden Bereiche angesprochen und gemeinsam diskutiert. In beiden Bereichen sind die Patientenzahlen in den letzten Jahren stark gestiegen, umso wichtiger ist es bestehende Strukturen neu zu denken. Es wurden offene und konstruktive Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern und der Kollegialen Führung des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum geführt.
„Gesundheitskasse muss handeln“
Einmal mehr haben die Kolleginnen aus den klinischen Bereichen darauf hingewiesen, wie wichtig die Versorgung im niedergelassenen Bereich ist, um den Klinikbetrieb effektiv zu entlasten. „Sowohl die Medizinische Notaufnahme als auch die Dialysestation sind zentrale und wichtige Versorgungsbereiche in unserem Klinikum. Unsere dort tätigen Mitarbeiter leisten täglich großartige Arbeit und haben in den letzten Jahren darüber hinaus zukunftsweisende Projekte realisiert“, heißt es von der Kollegialen Führung des PEK.
Landesrätin Haberlander: „Gesundheit ist unser wichtigstes Gut – Gesundheitsversorgung daher unsere wichtigste Aufgabe. Krankenhäuser sind die Versorgungsspitze, die ambulante Versorgung die Basisstation. Um die Qualität unserer Spitzeneinrichtungen zu gewährleisten, müssen unsere Mitarbeiter sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Die Gesundheitskasse muss handeln. Unzureichende Kassenverträge im niedergelassenen Bereich dürfen nicht auf Kosten unserer Mitarbeiter sowie unsererPatienten gehen. Sie können diese Lücke nicht auffangen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden